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Usedom Plattdütsch Run’n seit 25 Jahren
Vorpommern Usedom Plattdütsch Run’n seit 25 Jahren
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00:01 10.05.2017
Heidi Küster, Vorsitzende der Runde, und Michael Bartelt, Vorsitzender des Ückeritzer Heimatvereins, an der Geburtstagstorte. Quelle: Foto: Stefan Brümmer
Ückeritz

Silberhochzeit für die Ückeritzer „Plattdütsch Run´n“! Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Die Freunde der plattdeutschen Sprache, die sich unter dem Dach des Ückeritzer Heimatvereins ausgesprochen gut aufgehoben wissen, haben ihren 25. Geburtstag gefeiert – Gratulation!

Fast alle waren sie gekommen, um in „de ollen Schaul“ die Runde hochleben zu lassen: der Bürgermeister, die Kurverwaltung, die lütten Waldgeister vom Kindergarten, der Karnevalsverein, der niederdeutsche Autor Helmut Hillmann und natürlich die vielen Freunde der „Plattdütsch Run´n“.

Für Michael Bartelt, den Vorsitzenden des Ückeritzer Heimatvereins, war es ein besonderes Bedürfnis „tau gratulieren“. Mit den besten Grüßen aller Vereinsmitglieder überreichte er zusammen mit seiner Frau Regina eine Jubiläumstorte für „de fiefuntwintig Johr, de die Plattdütsch Run´n hinner sich bröcht hett“, wie er sagte.

Die Ehre, diese Torte anzuschneiden, hatte Heidi Küster. Die Vorsitzende der plattdeutschen Runde dankte im Namen aller Mitglieder. Sie verwies darauf, dass die Gemeinschaft zwar im Altersdurchschnitt nicht gerade eine junge Truppe sei und man insofern Nachwuchs gut gebrauchen könne, dafür aber durch das herzliche Miteinander stark ist. Auch an die erste Vorsitzende der „Plattdütsch Run´n“, an die verstorbene Anita Biedenweg, erinnerte die Vorsitzende. Frau Biedenweg hatte vor 25 Jahren hier in Ückeritz die Gemeinschaft der Freunde der plattdeutschen Sprache ins Leben gerufen und im Jahr 2010 den Staffelstab an Heidi Küster übergeben.

Immer am letzten Freitag des Monats trifft sich die Runde in der alten Ückeritzer Schule. Sie möchte nicht nur die Sprache des Nordens bewahren, sondern auch viele Traditionen. Und traditionell war auch die Kaffeetafel zur Jubiläumsfeier gedeckt. Nämlich wie in alten Zeiten bei Oma, sehr festlich mit schneeweiß gestärkten Tischtüchern und Blumenschmuck sowie mit Blechkuchen nach alten Rezepten.

Es wurden „Riemels und Vertellers“ vorgetragen und herzlich gelacht. Selbstverständlich durfte der gemeinsame Gesang nicht fehlen, dem dankenswerterweise Sabine Wallis mit ihrem Akkordeon den richtigen Schwung verlieh.

Was bleibt, ist der Wunsch und die Hoffnung aller, dass die Verbindung zum Heimatverein nach wie vor dazu beiträgt, neue Impulse zu wecken sowie weiterhin lebendig und kreativ agieren zu können.

Stefan Brümmer

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