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Graffiti und Aufkleber im Kaiserbad

Heringsdorf Graffiti und Aufkleber im Kaiserbad

Heringsdorfer Bürgermeister, Präventionsrat und Staatsanwaltschaft diskutieren Verfolgung von jugendlichen Straftätern

Heringsdorf. Weil das Ortsbild der Gemeinde Heringsdorf zunehmend durch Graffiti und Aufklebern an Verkehrsschildern, Straßenlaternen oder Hauswänden verschandelt wird, haben die Gemeindevertreter im vergangenen Jahr einen Beschluss gefasst. Bürgermeister Lars Petersen (CDU) wurde beauftragt, gemeinsam mit dem Präventionsrat, der Jugendgerichtshilfe sowie involvierten Institutionen bei der Staatsanwaltschaft Druck zu machen. Denn die zumeist jugendlichen Straftäter sollten auch für die Beseitigung von Aufklebern und Graffiti im öffentlichen Raum herangezogen werden.

Das Problem ist aber die mangelnde Personalausstattung der Polizei und der Justiz. Zu diesem Fazit kam jetzt eine Runde mit Vertretern der Gemeinde, dem Insel-Präventionsrat und dem stellvertretenden Leiter der Staatsanwaltschaft Stralsund, Sascha Ott. „Ohne entsprechende Ressourcen ist die Aufklärung von Straftaten und damit die Verfolgung von – auch – jugendlichen Straftätern im Bereich der Kleinkriminalität stellenweise nur schwer möglich. Das Aufgreifen des Täters ist jedoch unabdingbare Voraussetzung für die Möglichkeiten der formellen oder informellen Sanktionen“, sagt Ott.

Laut Bürgermeister Lars Petersen wurde ebenfalls besprochen, ob es bei Verurteilungen nicht die Wiedergutmachung durch die Verursacher geben könnte. „Hier ist vor allem die Jugendgerichtshilfe gefragt. Den Richtern kann man die Sanktionsarten nicht vorschreiben. Schwierigkeiten gibt es vor allem in der praktischen Umsetzung: Die Geschädigten wollen, dass die Delinquenten beaufsichtigt werden. Gerade Privatpersonen bereinigen die Schmierereien in der Regel umgehend nach Anzeigenerstattung“, sagt Ott, der auf präventive Maßnahmen setzt. Er riet dazu, jede Straftat anzuzeigen.

OZ

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