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Investitionen verschärfen die Finanzlage

Lassan Investitionen verschärfen die Finanzlage

Lassan muss für Mühle und Hallendach in Vorleistung gehen / Stadtvertreter votieren für höheren Kassenkredit

Lassan. Die jüngsten Investitionen an öffentlichen Gebäuden in Lassan verschärfen die ohnehin angespannte finanzielle Lage der Stadt zusätzlich. Denn: Die Kommune muss die erfolgten Sanierungsarbeiten am Dach der Mehrzweckhalle und an der historischen Wassermühle zunächst komplett vorfinanzieren, um anschließend in den Genuss der beantragten Fördermittel zu gelangen.

Wie Bürgermeister Fred Gransow (CDU) die am Dienstagabend zu einer Dringlichkeitssitzung versammelte Stadtvertretung informierte, sei die Vorkasse sogar die Voraussetzung dafür, dass die öffentlichen Zuschüsse überhaupt fließen.

Anke Kock von der Kämmerei des Amtes Am Peenestrom erläuterte den Abgeordneten, dass der ursprünglich für 2016 beschlossene und von der Rechtsaufsicht des Landkreises Vorpommern-Greifswald genehmigte Kassenkreditrahmen für die Stadt Lassan in Höhe von 339700 Euro längst nicht ausreichen werde, um die zu erwartenden Ausgabenspitzen auszugleichen. Denn bereits jetzt seien von den beauftragten Firmen vorgelegte Rechnungen in Höhe von 242198 Euro zu begleichen. Um allen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können, sei eine Erweiterung des Kassenkreditrahmens auf 893698 Euro nötig. In jener Summe seien, neben dem Ausgleich des ursprünglichen Haushaltfehlbetrages für 2016, nun auch die 343270 Euro an avisierten Fördermitteln und bis zum Jahresende zu begleichende laufende Kosten der Stadt unter anderem für Umlagen, Sach- und Dienstleistungen sowie Gebäude enthalten.

Die Abgeordneten stimmten am Dienstag dem Nachtragshaushalt für die Stadt zu. Die Aufstockung des Kassenkredits in dieser Höhe sei notwendig, da die erwähnten Sanierungsmaßnahmen einerseits nahezu zeitgleich umgesetzt wurden und andererseits gegenwärtig keine nennenswerten Erlöse für die Stadt zu erwarten seien, verdeutlichte Anke Kock. „Die Steuereinnahmen kommen erst Mitte November, bis dahin muss die Stadt die Situation allein überbrücken.“ Die Rechtsaufsicht des Landkreises sei bereits im Vorfeld informiert worden.

Wegen der angespannten Haushaltslage ist die Stadt verpflichtet, ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen. Im kommenden Jahr sollen verschiedene Maßnahmen umgesetzt werden, um zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Eine positive Nachricht hatte der Bürgermeister am Dienstag auch parat: Am 28. Oktober soll das neue Mühlrad an der Wassermühle um 11 Uhr offiziell eingeweiht werden.

Tom Schröter

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