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Marode Ställe könnten für Reha-Klinik weichen

Marode Ställe könnten für Reha-Klinik weichen

Neuendorf Wo jetzt noch verfallene Ställe stehen, könnten sich schon bald Mütter mit ihren Kindern erholen.

Neuendorf Wo jetzt noch verfallene Ställe stehen, könnten sich schon bald Mütter mit ihren Kindern erholen. Astrid Lindberg, Allgemeinärztin aus Neuenkirchen bei Greifswald, plant auf einem Grundstück in der Gemeinde Lütow die Errichtung einer Reha-Klinik im Sinne der Anthroposophischen Medizin. „Diese seit rund 100 Jahren bestehende komplementärmedizinische Richtung, zu der auch die Waldorf-Pädagogik, die biologisch-dynamische Landwirtschaft und neue künstlerische Richtungen gehören, kann dem heranwachsenden Kind, gerade in Verbindung mit der Familie gute konkrete Anregungen geben“, sagt die Medizinerin. Benötigt wird ein Bau für 60 Personen mit Therapietrakt.

Dafür scheint das Grundstück in Neuendorf kurz hinter dem Ortseingang aus Richtung Lütow geeignet zu sein. Realisiert werden soll das Projekt über den Verein „Phönix“, wie Astrid Lindberg mitteilt.

Seit Sommer 2015 laufe die Suche nach einem Ostsee-Standort. „Beim Besuch in Neuendorf kamen wir auf die Idee, die hässlich zerfallenden Viehställe durch freundliche Bauten zu ersetzen. Das restliche Grundstück könnte man parkähnlich gestalten. Neben Neuendorf sei gegenwärtig noch ein Grundstück in Kellenhusen bei Lübeck in der „Verlosung“.

Obwohl es sich bei der Fläche in der Gemeinde Lütow um Privatbesitz handelt, steht das Thema heute auf der Tagesordnung der Gemeindevertretersitzung. „Es geht um einen Grundsatzbeschluss und der Frage, ob wir uns als Gemeinde so eine Klinik hier vorstellen könnten“, sagt Bürgermeister Heiko Dahms (CDU). Eine Meinung hat er dazu noch nicht: „Das kommt auf die Dimension an. Bislang haben wir lediglich eine Skizze gesehen. Ich könnte mir eine Bebauung dieses Standortes allerdings schwierig vorstellen, weil sicherlich dort mit Altlasten zu rechnen ist.“ Für Leute, die Ruhe suchen, sei die Gemeinde Lütow passend. „Trubel gibt es bei uns aber nicht“, spricht Dahms auf die fehlende Infrastruktur an. So weit sind Astrid Lindberg und ihr Team aber noch lange nicht. Sie will abwarten, wie die Gemeinde auf die Anfrage reagiert. Ein Haus, so wie in Neuendorf geplant, gibt es mit dem „Alpenhof“ bereits im Allgäu. Im Leitbild vom „Alpenhof“ heißt es: „Unsere Aufgabe ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Mütter oder Väter und Kinder unterstützt und begleitet werden auf ihrem Weg, so in der Welt anzukommen, dass sie ihre Lebensaufgabe ergreifen können.“

Heute, 18 Uhr, öffentliche Sitzung

im Gemeindehaus, Netzelkower Weg 1

Weitere Themen: Flächennutzungsplan und B-Plan „Am Kirchsteig“

Von Henrik Nitzsche

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