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Neue Hoffnung für die Zinnowitzer Seebrücke

Zinnowitz Neue Hoffnung für die Zinnowitzer Seebrücke

Bürgermeister Peter Usemann reiste optimistisch vom griechisch-deutschen Treffen aus Pylos zurück

Zinnowitz. Lockere Bretter, Rost an den Pfählen und Aufkleber an den Laternenmasten: Die Zinnowitzer Seebrücke ist in mancherlei Hinsicht ein Sorgenkind des Ostseebades.

Seit vielen Jahren soll sich an dem Wahrzeichen etwas tun. Eine Mittelplattform wie in der Gemeinde Heringsdorf war im Gespräch, damit sie wieder den Charakter einer Brücke, und nicht nur eines Steges, bekommt.

Der Zinnowitzer Bürgermeister Peter Usemann reiste jetzt für ein paar Tage mit Nordamts-Chefin Kerstin Teske ins griechische Pylos, um die Beziehungen zu dem Ort zu intensivieren. Es war ein Gegenbesuch für die Visite der Griechen im Sommer an der Ostseeküste. „Ich bin optimistisch, dass eine gute Partnerschaft klappt“, sagt das Gemeindeoberhaupt nach seiner Rückkehr in Zinnowitz.

Die beiden Orte verbindet neben der Lage am Wasser eine Gemeinsamkeit: der boomende Tourismus in den Sommermonaten. „Die Griechen wollen ihren Ort touristisch weiterentwickeln. Zum Beispiel mit einer Seebrücke und einer Tauchgondel wie in Zinnowitz. Auf dem Grund des Meerbodens liegen Schätze, die besichtigt werden können. Dabei geht es um unzählige Überreste aus der Schlacht von Navarino im Jahr 1827, die sich auf dem Grund der Bucht von Navarino vor der Stadt Pylos befinden“, erklärt Usemann.

„Viel interessanter ist, dass die Griechen – genauso wie wir – eine Seebrücke bauen beziehungswiese erneuern wollen“, sagt er. „Für dieses gemeinsame Projekt könnte es Fördermittel von der EU geben.“

Das Vorhaben steht jedoch noch ganz am Anfang. Genau können die Verantwortlichen noch gar nicht sagen, wie teuer eine neue Seebrücke in Zinnowitz wäre.

Neben den wirtschaftlich-touristischen Aspekten tauschten sich die Vertreter von deutscher und griechischer Seite über kulturelle und kulinarische Vorzüge ihres jeweiligen Landes aus.

So wollen die Griechen den Usedomer Hoteliers ihr Olivenöl, den Honig und den Wein schmackhaft machen. Im Gegenzug sollen die Griechen es spüren, wie sich Usedomer Gastlichkeit anfühlt.

„Es besteht auch die Möglichkeit, einen Schüleraustausch über ein Erasmusprogramm ins Leben zu rufen“, erklärt Peter Usemann. „Die Schüler und Studenten können sich unter anderem an Ausgrabungen beteiligen. Ich denke da zum Beispiel an Peenemünde“, erklärt er.

Bis es allerdings zu handfesten Handlungen kommt, sind noch viele offene Fragen zu klären.

Hannes Ewert

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