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Weg frei für Güllelager?

Lassan/Greifswald Weg frei für Güllelager?

Bauamt des Landkreises will Einvernehmen der Stadt Lassan ersetzen

Lassan/Greifswald. Ist der Ausgang des Genehmigungsverfahrens für den umstrittenen Neubau eines Rindergüllelagers im Lassaner Winkel nur noch Formsache? Diese Vermutung liegt nahe angesichts einer gestern von der Pressestelle des Landkreises formulierten Mitteilung, in der es auf eine OZ-Nachfrage heißt: „Es ist richtig, dass das kreisliche Bauamt die Absicht hat, das gemeindliche Einvernehmen zu ersetzen.“

Wie berichtet, plant die Peeneland Agrar GmbH an der Kreuzung Klein Jasedow/Papendorf/Pulow die Errichtung eines Rindergülle- und Gärrestelagers mit rund 6400 Kubikmeter Fassungsvermögen. Das Vorhaben wird von weiten Teilen der Bevölkerung und Gästen der Region abgelehnt. Die Bürgerinitiative (BI) „Kein Güllegroßlager im Lassaner Winkel“, die gegen das Vorhaben mobil macht, hat in und um Lassan 1700 Unterschriften gegen das Lager gesammelt. Die Lassaner Stadtvertretung hatte per Mehrheitsbeschluss vom 29. November 2016 dem Projekt das gemeindliche Einvernehmen versagt, so dass nun dem Kreis die Entscheidung obliegt, den Bau abzulehnen oder aber zu genehmigen und das gemeindliche Einvernehmen damit zu ersetzen.

Auf Grund einer „technischen Panne“ und der Abwesenheit der mit der Angelegenheit befassten Mitarbeiter, so sagte Kreis-Sprecher Achim Froitzheim gestern, könne er über den aktuellen Bearbeitungsstand des Verfahrens erst in der kommenden Woche informieren. Für den Fall der Genehmigung hatte BI-Mitglied Matthias Andiel die Stadt aufgefordert, den Klageweg zu beschreiten. Lassans Bürgermeister Fred Gransow sagte gestern, dass darüber die Stadtvertretung zu befinden habe.

ts

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