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Usedom Polizei warnt vor dubiosen Haustürgeschäften
Vorpommern Usedom Polizei warnt vor dubiosen Haustürgeschäften
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00:00 24.11.2016

. Die Polizei warnt vor sogenannten „fahrenden Handwerkern“, die gegenwärtig in Vorpommern unterwegs sind. Sie klingeln an der Haustür und fragen nach Arbeit und bieten Dachrinnenreparaturen an. „Mitunter fangen sie sofort an. Aufdringliche Anbieter sollten sofort des Grundstücks verwiesen werden“, rät Polizeisprecher Axel Falkenberg.

So wie am Dienstag in Voddow bei Wolgast. Laut Polizei haben dort angesprochene Hausbesitzer nicht nur die Arbeiten abgelehnt, sondern auch sofort die Polizei informiert. „Unsere Beamten nahmen vor Ort die Personalien von drei rumänischen Staatsbürgern auf, die mit einem Transporter mit polnischem Kennzeichen unterwegs sind. Eine Straftat war ihnen nicht nachzuweisen“, so Falkenberg.

In diesem Zusammenhang erinnert Falkenberg daran, dass es in jüngster Vergangenheit immer wieder Betrugshandlungen gegeben habe. Dabei wurden Vorkassen verlangt, Arbeiten nur zum Teil oder gar nicht realisiert beziehungsweise nicht fachgerecht ausgeführt.

Die Masche ist immer die gleiche, so Falkenberg: „Die Handwerker kaufen im Baumarkt Steine und Regenrinnen. Dann ziehen sie durch die Dörfer und schauen nach maroden Dächern oder Wegen. Mitunter klingeln sie an der Haustür und fangen sofort an zu arbeiten. Da wird schnell der Weg gepflastert. Es gibt Geschädigte, die überrumpelt wurden, das Ganze über sich ergehen ließen und schließlich abkassiert wurden“, sagt Falkenberg. Fälle dieser Art habe es in Greifswald und auf der Insel Usedom schon gegeben.

Deshalb, so rät die Polizei, sollten entsprechende Angebote (Haustürgeschäfte) genau geprüft werden. Auch wird vor Rechnungen mit einer falschen Firmenangabe gewarnt. „Regressansprüche im Nachgang durchzusetzen wird dann sehr schwierig“, so Falkenberg.

Er warnt auch noch vor einer weiteren Betrugsmasche – den Anrufen von angeblichen Polizisten, die auf bevorstehende Einbrüche verweisen. Sie geben vor, davor warnen zu wollen und erfragen den Besitz von Bargeld oder Wertsachen. Laut Falkenberg wurde am Dienstag in Wolgast ein 75-Jähriger angerufen, der nach dem Anruf sofort die richtige Polizei informierte.

Henrik Nitzsche

OZ

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