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Usedom Prinzessinnen: Auf Marlen folgt Annabell
Vorpommern Usedom Prinzessinnen: Auf Marlen folgt Annabell
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00:05 24.04.2017

„Ich bin glücklich, dass die Wahl auf mich gefallen ist. Und ich will gern das Beste geben, um unsere vier Usedomer Bernsteinbäder überall dort, wo sie sich vorstellen, gut zu präsentieren.“ Was die 18-jährige Zempinerin Annabell Janisch kurz nach ihrer Krönung zur inzwischen schon sechsten Usedomer Bernsteinprinzessin zu sagen hatte, klang überzeugend. Und charmant kam die Ansage außerdem daher, so dass allenthalben bei der Zeremonie auf der Kölpinseer Promenade der Satz die Runde machte: „Eine wirklich gute Nachfolgerin!“.

Annabell, die zur Zeit eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten im Amt Usedom-Süd absolviert, ist bereits die sechste Prinzessin dieser Zunftlinie. Die damals getroffene Entscheidung, sich durch junge hübsche Damen vertreten zu lassen, habe sich bewährt, sagen die vier Bürgermeister, die allesamt gekommen waren, um seiner „Majestät“ zu huldigen. „So eine Prinzessin ist auf Messen oder Touristikertreffen eben der Hingucker“, meint beispielsweise René König, Ortsoberhaupt von Koserow.

Hier ist die Prinzessin Nummer fünf zu Hause, die ihre Amtszeit am Wochenende beendete. Marlen Mußgang, BWL-Studentin an der Greifswalder Uni, stand für ihr stets offenes Lachen und die große Natürlichkeit. Und das sieht man auch auf den vielen Fotos, die die Kurdirektorinnen von Ückeritz, Kölpinsee, Koserow und Zempin für sie gesammelt und in einem Buch zusammengestellt haben. „Zur Erinnerung an Deine Amtszeit“, heißt es dazu bei der Übergabe. Und die Freude bei der Beschenkten ist groß. „Das wusste ich gar nicht, dass es so viele Fotos von mir gibt; vielleicht kann ich ja die digitalen Bilder auch noch bekommen“, sprudelte es aus ihr heraus. Sie will sich nun ganz auf das Stu- dium und andere Termine konzentrieren, denn gerade an Wochenenden erfordere das Amt viele Stunden engagierten Einsatzes, schaut sie zurück. Sie ist aber auch den Partnern in den Eigenbetrieben und Gemeinden dankbar. „Das Zusammenwirken bei uns klappt wirklich wunderbar“. Das dürfte auch für ihre Nachfolgerin tröstlich sein, denn als Alleinkämpferin an der Werbefront braucht sie sich nicht zu betrachten. „Wir machen das schön gemeinsam“, sagt Axel Kindler, Bürgermeister von Ückeritz, der sich darauf freut, dass sein neue Kurdirektor, Toni Schulz, in wenigen Tagen seinen Job antritt. Bis dahin und bei der Krönung am Wochenende nahm Annelie Fromholz die Aufgaben der Leitung des Eigenbetriebes wahr.

Andrea Schäfer und Ulrich Hahn als Gastgeber des Krönungsfestes waren mit der Zeremonie und vor allem mit Klärchen sehr zufrieden. Die Sonne schien – unerwarteterweise – ziemlich anhaltend, so dass vor der kleinen Bühne alle „wichtigen“ Personen wie auch die vielen Zuschauer trocken blieben. „Einfach schön“, sagte eine Leipzigerin über die Veranstaltung.

Steffen Adler

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