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Probleme im Schülerverkehr nach den Winterferien gelöst

Insel Usedom Probleme im Schülerverkehr nach den Winterferien gelöst

Schulleiter geben Entwarnung/SPD stellt Antrag im Kreis vorerst zurück

Insel Usedom. Die SPD-Fraktion stellt ihren Antrag auf Erweiterung der Schülerbeförderungssatzung des Landkreises zurück. Wie berichtet, hatte die Kreistagsfraktion im Ergebnis von Schwierigkeiten im Schülerverkehr zum Schuljahresbeginn 2016/2017 zu dessen Verbesserung konkrete zeitliche Beförderungsgrenzen und die Gründung einer Schulwegkommission gefordert. „Wir ziehen den Antrag nicht gänzlich zurück, sondern stellen ihn nur zurück“, erklärt Günther Jikeli, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Usedom.

Wie er am Dienstagabend bereits im Kreis-Tourismusausschuss erklärte, sei dafür ausschlaggebend, dass sich die Situation verbessert habe. „Der neue Fahrplan hat Verbesserungen gebracht, so dass alle Schulen auf der Insel Entwarnung gaben. Bis auf drei Einzelfälle sind die Probleme weitestgehend gelöst.“ Während der Ausschusssitzung habe er diese drei Fälle ganz besonders Dezernent Jörg Hasselmann (CDU) zur Klärung ans Herz, sagt Jikeli. Sollte es dennoch weitere Härtefälle geben, ermuntert er die Eltern der betroffenen Schüler, sich an ihn zu wenden. Er würde sich dann um Gespräche mit der Verwaltung zur Lösung der Missstände bemühen. „In einzelnen Zweifelsfällen gibt die Rechtslage den Eltern nur die Möglichkeit, sich an das Verwaltungsgericht in Greifswald zu wenden“.

Ein weiterer Grund für die Rückstellung des Antrags sei das Fehlen von zwei wichtigen Antworten der Kreisverwaltung, die eine grundlegende Bewertung erfordern würden, sagt der SPD-Mann.

Zum einen gehe es dabei um einen Vergleich mit der Situation im Schülerverkehr mit anderen Landkreisen in MV. „Wir wollen auf gar keinen Fall, dass unsere Schüler schlechter gestellt sind als andere im Land. Das müssen wir zunächst vergleichen und sehen, ob noch Interaktionen zur Verbesserung zu ergreifen sind.“

Zum anderen gehe es um die Feststellung der Kosten für die im gemeinsamen Antrag von SPD und Grünen geforderten zeitlichen Begrenzungen der Beförderungszeiten. Jikeli schätzt ein, dass die Wartezeiten vor und nach dem Unterricht weniger als 30 Minuten und die Fahrtzeiten weniger als eine Stunde, für Grundschüler weniger als 40 Minuten, betragen. Die Benennung der konkreten Kosten für die zeitliche Begrenzung durch die Kreisverwaltung hatte Hasselmann im Dezember im ersten Quartal 2017 versprochen. Jikeli rechnet damit, dass diese bei 36 000 Euro und nicht, wie zum jüngsten Kreistag von Kreis-Finanzdezernent Dietger Wille behauptet, mehr als fünf Millionen Euro betragen. Angelika Gutsche

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