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Usedom Professor Motz: Hochleistungsmedizin vergleichbar wie in einer Großstadt
Vorpommern Usedom Professor Motz: Hochleistungsmedizin vergleichbar wie in einer Großstadt
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12:35 24.03.2014
Karlsburg

„Wir arbeiten hier mit Hochleistungsmedizin wie in einer Großstadt. Warum soll Berlin davon nicht profitieren und umgekehrt“, meint der Ärztliche Direktor.

Die Kooperation erfolgt auf mehreren Gebieten. So bei der Herztransplantation und der sich anschließenden Nachsorge. Immerhin werden im Deutschen Herzzentrum jährlich rund hundert Transplantationen durchgeführt. Bei der Entwicklung des Kunstherzens ist Berlin sogar weltweit führend. Laut Prof. Motz ist das für das Klinikum in Karlsburg von großer Bedeutung, da zum einen die Zahl der zu Transplantierenden stets größer ist als die zur Verfügung stehenden Organspenden. „Zum anderen gibt es das Kunstherz nicht nur als kompliziertes Komplexorgan, sondern auch in verschiedenen Entwicklungsstufen. So kann ein Patient damit mehrere Tage auf der Intensivstation versorgt werden. Inzwischen können weitergehende Untersuchungen durchgeführt und die entsprechende Behandlung festgelegt werden“, erläutert der Mediziner. Großen Nutzen würden die Karlsburger Ärzte auch von der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Pathologie ziehen. So arbeitet im Deutschen Herzzentrum ein Spezialist für die Untersuchung von Herzmuskelpräparaten, besonders auf bestimmte Entzündungsformen. Jetzt werden dort auch aus Karlsburg Gewebeproben untersucht und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse schnell nach Vorpommern weitergeleitet. Andererseits wollen die Berliner stärker die Erfahrungen mit dem neuen Computertomographen für die Koronardiagnostik nutzen.

Prof. Wolfgang Motz ist stolz, dass die Kooperation mit dem Deutschen Herzzentrum zustande kam. „Im Zeitalter der Globalisierung ist so ein Know-how-Transfer unerlässlich. Wir haben uns einen weltweit anerkannten Partner gesucht. Davon profitieren Patienten und Mitarbeiter, denn wir können in der Behandlung nicht nur neueste Ergebnisse einsetzen, auch die Karlsburger Ärzte, Schwestern und Pfleger können die Weiterbildungsveranstaltungen in Berlin mit nutzen.“ Das sporne an und setze auch im eigenen Haus neue Ideen frei, gibt sich der Ärztliche Direktor überzeugt.



C. MEERKATZ

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