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Radfahrer sollen in Bansin von der Seestraße

Bansin Radfahrer sollen in Bansin von der Seestraße

Langsame „Bergauf-Radler“ behindern fließenden Verkehr / Inka-Fraktion regt Nutzung des Gehweges an

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Bergauf sollen Radfahrer künftig auch den Gehweg (r.) nutzen können, um so nicht weiter den fließenden Verkehr zu behindern.

Quelle: hni

Bansin. Radfahrer können in der Bansiner Seestraße vor allem in der Hochsaison zu einem Hindernis werden. Nämlich dann, wenn sie sich den steilen Berg vom Abschnitt Kirchstraße bis an die Kreuzung der Landesstraße 266 quälen. Weil bergauf fahrende Radler ein Überholen für Kraftfahrer wegen der starken Frequentierung der Straße kaum möglich machen und den fließenden Verkehr so behindern, sollen sie nun auf den Gehweg ausweichen dürfen.

Eine entsprechende Vorlage hat die Fraktion „Initiative Kaiserbäder“ in die Heringsdorfer Gemeindevertretung eingebracht. „Gehweg, Radfahrer frei“ — diese Beschilderung könnte aus Sicht von Gemeindevertreter Harald Heinz (Inka) das Problem deutlich entschärfen. „Wir sollten diese Regelung in der Saison einmal testen. Von Mai bis Ende Oktober“, schlug Heinz der Verwaltung vor. Die Regelung bedeutet, dass auf dem Gehweg bergauf Fußgänger Vorrang vor dem Radverkehr haben. Radfahrer müssen ihre Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr anpassen.

Helmut Friedrich (UWG) erinnerte in dem Zusammenhang an eine Debatte in der einstigen Bansiner Gemeindevertretung. „Da war das Thema schon einmal auf der Tagesordnung. Damals scheiterte ein kombinierter Rad- und Gehweg auf der linken Seite ortseinwärts an der fehlenden Breite“, so Friedrich. Für Sven Brümmel (Inka) ist die Regelung machbar: „Das erfordert keine baulichen Maßnahmen. Mit einer vernünftigen Beschilderung ist das zu lösen.“

Mit der Verbannung der Radfahrer auf den Gehweg hat sich bereits der Kreis beschäftigt, wie gestern Sprecherin Anke Radlof informierte. Bereits Ende April gab es dazu ein Gespräch in Bansin. „Die Gemeinde wurde seitens der Unteren Verkehrsbehörde darauf hingewiesen, dass sich aus der Kombination ,Gehweg, Radfahrer frei‘ kein Benutzungszwang ableiten lässt, sondern nur ein Benutzungsrecht.

Radfahrer können sowohl den freigegebenen Gehweg als auch die Fahrbahn der Seestraße benutzen“, so die Sprecherin. Die Beschaffenheit und der Zustand des Gehweges sollen dann auch den gewöhnlichen Verkehrsbedürfnissen des Radverkehrs entsprechen, heißt es weiter vom Kreis. Nun liegt es an der Gemeindeverwaltung, wie schnell der Inka-Vorstoß auch umgesetzt werden kann.

Von Henrik Nitzsche

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