Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Usedom Recup-Becher: Zur Sommer-Saison ist er da
Vorpommern Usedom Recup-Becher: Zur Sommer-Saison ist er da
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:40 13.02.2019
Bei verschiedenen Bäckereien werden die Recup-Becher bereits angeboten. In Zinnowitz beteiligten sich die Mecklenburger Backstuben und Backbord. Quelle: Miriam Weber
Zinnowitz

Die Hansestadt Stralsund arbeitet an einer Lösung, Greifswald und Rostock haben sie schon lange eine und auf Usedom soll es möglichst bis zur Urlaubssaison auch klappen. Die Rede ist von der Einführung der Recup-Becher. Bei diesem Becherpfandsystem schließen sich verschiedene Partner (z. B. Unternehmer aus der Gastronomie) zusammen, die alle die Becher im Sortiment führen.

Touristiker der Insel Usedom hörten sich in der Zinnowitzer Kurverwaltung die Präsentation von Recup an. Quelle: Hannes Ewert

Mitte Januar gab es in der Zinnowitzer Kurverwaltung eine Info-Veranstaltung zu diesem Themenkomplex. Rund 50 Teilnehmer aus Gastronomie, Hotelwesen, Verkauf und Tourismus kamen, um sich das Produkt erklären zu lassen. Die Usedom Tourismus GmbH versprach an dem Tag, dass sie die Fäden für das Projekt in die Hand nehmen möchte. Eine Mailadresse wurde eingerichtet, damit sich potentielle Partner melden können. 30 Unternehmen sollten in einer Region dabei sein, damit die Tasse ein eigenes Branding bekommen kann.

„Wir befinden uns derzeit im direkten Austausch mit Recup. Einige Gastronomen von der Insel Usedom haben sich direkt an das Unternehmen gewendet, andere traten an uns heran“, erklärte UTG-Chef Michael Steuer gestern auf Nachfrage. Nun werden in Koserow die Unterlagen gesichtet. Steuer ist optimistisch, dass bis zur Urlaubssaison die Einführung der einheitlichen Becher gelingt. „Die Gestaltung der Becher wird schon jetzt vorangetrieben. Unter anderem sollen ein Strandkorb, einige Seebrücken oder auch die Wolgaster Peenebrücke zu sehen sein. Der Becher spiegelt die Identität der Region wider“, erklärt er.

Im März soll es eine weitere Info-Veranstaltung von Recup auf der Insel Usedom geben. „Ich weiß, dass die Kaiserbäder und das Ostseebad Trassenheide noch eine Informationsveranstaltung planen. Unabhängig davon planen wir als UTG auch noch eine. Das konkrete Datum und der Ort stehen noch nicht fest, aber wir arbeiten daran“, sagt er. Dann, so hofft Steuer, wird eine Entscheidung gefällt.

In Trassenheide möchte Kurdirektor Mario Aldehoff sehr zeitnahe eine Info-Veranstaltung im Ort ins Leben rufen, um Gastronomen aus der Gemeinde für das Projekt zu sensibilisieren. „Ich hoffe, dass bis zur Sommer-Saison die Becher da sind. Im Vordergrund steht der Umweltgedanke“, so Aldehoff. Das Marketing für die Insel Usedom sei für ihn bei der Sache ein positiver Nebeneffekt.

Wie Michael Steuer informiert, sollen 25 000 Becher mit verschiedenen Usedom-Motiven bestellt werden. Die Becher stehen dann den verschiedenen Partnern zur Verfügung. Wie eine Mitarbeiterin von Recup bei der Info-Veranstaltung erklärte, kreisen die Becher aufgrund des Gebrauchs quer durch Deutschland. Ähnlich wie bei der Vermischung der Euromünzen in der Geldbörse sieht man dann auch Usedom-Becher in Hamburg oder auch im Allgäu –umgekehrt genauso.

Anmeldung für Partner:
recup@usedom.de

Hannes Ewert

Bis Ende August soll im westlichen Teil von Zinnowitz kräftig in neue Regenentwässerung investiert werden. Überflutete Straßen sollen dann der Vergangenheit angehören.

12.02.2019

Rund dreißig Teilnehmer wollen ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus setzen. Am Mittwoch geht die Tour weiter, am Nachmittag findet eine Abschlusskundgebung mit dem Landesrabbiner statt.

12.02.2019

Swinemündes Stadtpräsident Janusz Zmurkiewicz ist sicher, dass der Swinetunnel als neue Verbindung der gesamten Grenzregion an der Ostsee hilft. Für viele Bäume, die auf Usedom fallen, gebe es Ausgleichspflanzungen.

12.02.2019