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Usedom Reederei stockt Fährfahrten über die Swine auf
Vorpommern Usedom Reederei stockt Fährfahrten über die Swine auf
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00:00 14.06.2016
Der Fahrplan der beinahe ausnahmslos den Swinemündern vorbehaltenen Stadtfähren „Bielik“ bleibt unverändert. Quelle: rj

Eine gute Nachricht für Touristen und Einwohner Swinemündes: Es gibt mehr zusätzliche Fährfahrten während der Sommersaison 2016.

Während der jüngsten Sitzung des Stadtrates teilte der Stadtpräsident Janusz Zmurkiewicz mit, dass das Ministerium für Infrastruktur und Bau die Zuwendung für den Fährbetrieb in diesem Jahr um eine Million Zloty erhöhen wird. Das ist die erste Erhöhung der Zuwendungen seit nunmehr acht Jahren. Die Stadt hatte jedes Jahr eine Erhöhung der staatlichen Zuschüsse für den Fährbetrieb beantragt, bekam aber immer einen abschlägigen Bescheid.

„Eine Million Zloty sind zwar nicht zu viel, doch diese Gelder sind bereits im Gesetz als feste Finanzmittel verankert – mit der Anmerkung, dass es nicht weniger werden kann“, versicherte der Stadtpräsident Zmurkiewicz.

Die Entscheidung des Ministeriums bedeutet, dass das Jahresbudget der Reederei Swinemünde nun auf rund 32 Millionen Zloty ansteigt. Davon sind 22 Millionen Zloty staatliche Zuwendung. Den Restbetrag muss die Stadt selbst aufbringen.

Die Erhöhung der Zuwendung spielt eine sehr große Rolle in einer Zeit, in der die Wartezeiten an beiden Fährstationen – der Stadtfähre und der Karsibor-Fähre – immer länger werden. Nach Berechnung der Stadt befördern die Fährschiffe „Bielik“ und„Karsibor“ jetzt schon zwei Millionen Kraftfahrzeuge jährlich. Es bilden sich praktisch täglich lange Schlangen vor den Autofähren. Dazu trägt die wachsende Zahl der Hotels und Einkaufszentren im Kurort bei.

Dank zusätzlicher Mittel gibt es nun die Chance, dass die Warteschlangen kleiner werden. An der großen Fährüberfahrt verkehrt ab dem 6. Juni eine dritte Fähre. Bis zum 16. Juni wird die Einheit täglich zwischen 7 und 15 Uhr, freitags und sonntags bis 19 Uhr eingesetzt. Vom 17. Juni bis zum 18. September soll eine zusätzliche Fähre zwischen 9.15 und 20.30 Uhr fahren. Die zusätzlichen Überfahrten in der Nacht bedeuten, dass es keine Nachtpause (24-4.30 Uhr) geben wird.

Radek Jagielski

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