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Swinemünde Riesenschweinerei in der Kurstadt

20 von Menschen angefütterte wilde Tiere fühlen sich auf der Promenade heimisch

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Gipfel der Frechheit: Die Wildschweine zerwühlen nicht nur die Promenadenanlagen, sie richten sich hier auch ihren Schlafplatz ein.

Quelle: rj

Swinemünde. Das Wildschweinproblem in Swinemünde ist seit langem bekannt. Doch jetzt ist die Situation wirklich ernst. Eine Wildschweingruppe hat die Stadt terrorisiert.

Die Tiere laufen auf der Promenade und fürchten sich auch nicht vor Menschen. Die Hoteliers sind niedergeschlagen, da die Tiere den Rasen und Blumenbeete zerstören. Die Tiere sind so frech geworden, dass sie sich sogar mitten auf der Promenade einen Schlafplatz eingerichtet haben. Letzte Woche durchbrachen sie einen Zaun der Engelsburg und verscheuchten Touristen. Die Polizei und die Stadtwache ist hilflos.

„Die Wildtiere drangen auf das Grundstück der Engelsburg ein und versuchten einen Hund anzugreifen. Später fingen sie an, das Gelände zu demolieren. Wir konnten Touristen nicht reinlassen“, sagt Piotr Kosmider, Mieter der Engelsburg.

Letztendlich musste die Stadtwache gerufen werden, die die Wildtiere schließlich verjagt hat. Die Tiere sind jedoch im Zentrum von Swinemünde geblieben. Die Jäger betonen, dass dies sowohl für Menschen als auch für die Wildschweine selbst gefährlich sei, die in dieser bedrohlichen Situation angreifen können. Leider gibt es bisher keine Idee, wie dieses Problem zu lösen ist. Schuldig an dieser Situation sind die Menschen selbst, die die Tiere füttern.

„Wir können nicht viel tun, weil die gefütterten Wildschweine ständig zurückkommen werden. Möglich ist nur ein Abschuss oder Transport an eine andere Stelle. Wir haben viele Male den Menschen gesagt, dass Fütterungen zur Unfällen führen. Das bringt leider nichts“, sagt Zbigniew Kimel, Vorsitzender des Jagdvereines „Wildschwein“.

Nach Angaben der Jäger leben im Bereich von Swinemünde auf Usedom etwa 20 Wildschweine. Wesentlich mehr Tiere sind auf der Insel Wollin und vor allem im National Park Wollin.

Radek Jagielski

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