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„Romeo und Julia“ kommt nächstes Jahr auf die Koserower Bühne

Koserow „Romeo und Julia“ kommt nächstes Jahr auf die Koserower Bühne

Klassik am Meer nimmt 2017 den Moliere-Erfolg des vorigen Sommers wieder auf

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„Der eingebildete Kranke“ von Moliere war in diesem Jahr ein Riesenerfolg. Deshalb steht das Stück auch 2017 auf dem Plan.

Quelle: Hannes Ewert

Koserow. „Unser Plan steht, wir haben uns lange Gedanken gemacht und nun entschieden. Und zwar für Shakespeare“, sagt Jürgen Kern. Der erfahrene Ensemble-Chef von „Klassik am Meer“ freut sich, dass die große Liebesgeschichte um „Romeo und Julia“ im nächsten Sommer auf die inzwischen beinahe schon legendäre Bühne in der Koserower Feldsteinkirche kommen wird.

„Regie führt mit Thomas Wingrich ein junger Kollege, der schon etliche Jahre zu unserem Ensemble gehört“, berichtet Kern weiter. Die Hauptrollen seien zwar noch nicht besetzt, aber er sei „dran“.

Premiere erlebt die Neuproduktion entsprechend der nun voran getriebenen Planung am 6. Juli nächsten Jahres. Kern hat sich bewusst für diese berühmte Geschichte entschieden, denn im zurückliegenden Sommer war es ja mit Molieres „Der eingebildete Kranke“ eine großartige Komödie, die für Furore, stets ausverkaufte Vorstellungen, ein begeistertes Publikum und schlussendlich eine sehr erfolgreiche Spielzeit geführt hat.

Und weil dem so war, wird eben dieses Stück mit Peter Bause in der Titelrolle auch 2017 wieder ins Programm genommen; genau acht Mal wird es zu sehen sein, während für das Shakespeare-Stück insgesamt – von Anfang Juli bis Mitte September – elf Vorstellungen fest terminiert sind. „Wir hoffen auf eine ähnlich erfolgreiche Spielzeit wie die vergangene“, sagt Kern. Man sei sehr viel im Gespräch gewesen – ein wichtiges Kriterium für Theater.

Zum Reformationsjubiläum kommt schließlich ein drittes Stück, allein von Angelika Perdelwitz gespielt, auf die Bühne. Der Titel: „Hering, Erbsenbrei und Gottes Wort. Enthüllungen von Luthers Feinsliebchen“. Es wird insgesamt fünf mal und zwar jeweils mittwochs aufgeführt.

Steffen Adler

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