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Usedom Rüstungsdeal mit Patrouillenbooten droht zu platzen
Vorpommern Usedom Rüstungsdeal mit Patrouillenbooten droht zu platzen
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06:52 25.02.2016
Patrouillenboot der Lürssen Werft. Der geplanten Export von mindestens 15 Booten nach Saudi-Arabien könnte scheitern. Quelle: Lürssen
Wolgast

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sorgt für Unruhe und Verunsicherung am Schiffbaustandort Wolgast. Hintergrund sind Äußerungen des Vizekanzlers zum geplanten Export von mindestens 15 Patrouillenbooten nach Saudi-Arabien. Die Schiffe, die zu einem Auftragspaket von mehr als 100 Stück im Wert von rund 1,5 Milliarden Euro gehören, werden zurzeit auf der zur Bremer Lürssen-Gruppe gehörenden Peene-Werft in Wolgast gebaut. Gabriel erklärte in Berlin, die Genehmigung werde „erst noch zu beraten sein“. Beschäftigungspolitische Gründe dürften dabei „keine Rolle spielen“. In der Peene-Werft arbeiten laut Sprecher Oliver Grün derzeit etwa 300 Mitarbeiter.

Gabriel verwies auf die aktuelle saudische Seeblockade gegen das Bürgerkriegsland Jemen. Saudi-Arabien gerät zunehmend in die Kritik, seitdem das Land Truppen ins Nachbarland entsandt hat. Zudem steht das saudische Herrscherhaus wegen Menschenrechtsverletzungen, Hinrichtungen von Oppositionellen sowie Hilfeleistungen an die Terrormiliz IS im Fokus.



Jörg Köpke

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