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Usedom Ryck versandet: Nur 2,80 Meter Tiefgang
Vorpommern Usedom Ryck versandet: Nur 2,80 Meter Tiefgang
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00:01 23.04.2016

Der Ryck versandet immer mehr. Aktuell musste der zulässige Tiefgang für Schiffe, die in die Flussmündung einlaufen, auf 2,80 Meter herabgesetzt werden. Das bestätigte Klaus-Peter Nitsch, Nautiker im zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Stralsund. An sich sollte die Bundeswasserstraße vier Meter tief sein.

Damit setzt sich die Versandung des Ryck offenbar rasch fort. Im Frühherbst 2015 war der zulässige Tiefgang an der Einfahrt zunächst auf 3,40 Meter herabgesetzt worden. Das WSA hatte die Durchfahrtstiefe später auf drei Meter herabgesetzt und dann nach einer kleineren Baggerung wieder auf 3,20 Meter erhöht.

2,80 Meter, das ist viel zu wenig, um das Anlegen des Greifswalder Flaggschiffs „Greif“ an seinem aktuellen Ankerplatz an der Südmole zu ermöglichen. Sie muss nach Ladebow ausweichen. Die Greif braucht 3,60 Meter. Für Hanseyachts bringt die erneute Verringerung des Tiefgangs noch keine Probleme. Bislang galten 3,10 Meter als Untergrenze. „Für unsere Yachten mit besonders viel Tiefgang, vor allem für die neue Hanse 675, haben wir eine Sondergenehmigung zum Befahren des Rycks bekommen“, sagt Pressesprecher Florian Nierich. „ Darüber hinaus wurden unsere Skipper vom WSA geschult und auf die Untiefen im Ryck hingewiesen.“ Die Zusammenarbeit mit der Behörde sei gut, freut er sich. Natürlich wäre eine sofortige Baggerung besser gewesen.

Klaus-Peter Nitsch hat indes auch eine gute Nachricht des Wasser- und Schifffahrtsamtes . Er geht davon aus, dass der Ryck im Juni vertieft wird, dann wird nämlich die Ostansteuerung des Stralsunder ausgebaggert. Die Kosten für die Vertiefung des Ryck will Greifswald tragen.

Von eob

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