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Usedom Schulumbau: Wohin mit den Schülern?
Vorpommern Usedom Schulumbau: Wohin mit den Schülern?
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00:00 14.06.2016
So soll die Europaschule Ahlbeck nach dem Umbau aussehen. Quelle: hni

Im Ahlbecker Rathaus wird weiter an der Finanzierung für den geplanten Umbau der Ahlbecker Europaschule gebastelt. „Unser Ziel bleibt es, 2017 mit den Bauarbeiten zu beginnen“, sagte Bürgermeister Lars Petersen (CDU) in der jüngsten Sozialausschusssitzung.

Gemeinde prüft Auslagerungsvarianten für Europaschule Ahlbeck / Weiter Ringen um Förderung der 9 Millionen Euro-Investition

Für über neun Millionen Euro soll das Hauptgebäude der Schule saniert werden. Der Eingangsbereich wird nach dem Umbau nach Westen verlagert. Eine Lehrküche und eine Cafeteria sollen im Erdgeschoss entstehen. Über den Neubau zwischen den beiden Flügeln ist die Errichtung von neun zusätzlichen Klassenräumen geplant.

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg: „Fünf Millionen Euro sind uns verbindlich vom Wirtschaftsministerium aus Städtebaufördermitteln zugesagt worden. Aus dem Landwirtschaftsministerium erwarten wir 1,2 Millionen Euro. Vor September bekommen wir aber keinen Bescheid, weil dafür die baufachliche Prüfung vorliegen muss“, so Petersen im Sozialausschuss.

Laut Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (LGE), die für die Gemeinde Heringsdorf das Finanzierungspaket schnürt, bleibt bei der Kommune ein Eigenanteil von rund 2,9 Millionen Euro. Der soll möglicherweise über einen Kredit finanziert werden. „Das müssen wir im Rahmen der Haushaltsplanung sehen“, so Petersen, der in der Verwaltung für eine der nächsten Gemeindevertretersitzungen eine Vorlage erarbeiten lassen will. Denn noch immer ist nicht klar, wohin die Schüler während der Bauarbeiten ausgelagert werden sollen. Laut Schulleiter Jürgen Räsch sind mehrere Auslagerungsvarianten im Gespräch. „Zum einen komme die leerstehende Grundschule in Bansin in Frage oder das Gebäude der ehemaligen Kita Ahlbecker Gören in der Schulstraße“, so Räsch. Möglich sei auch ein vorübergehender Umzug von Schülern ins Gebäude der Privat-Akademie Innova in Ahlbeck. Räsch selbst favorisiert allerdings auf dem Schulgelände eine Containerlösung. „Von der Logistik her wäre das die beste Entscheidung“, meint der Schulleiter.

Die liegt bald in den Händen der Gemeindevertreter, die über die Auslagerung beraten und abstimmen sollen. Wie Petersen ist auch Jürgen Räsch optimistisch, dass im kommenden Jahr mit dem Umbau begonnen werden kann.

Zu den vom Heringsdorfer Bürgermeister in der Ausschusssitzung angesprochenen „Brandbriefen“, die im Zusammenhang mit den Schulcampusplänen auf dem Gelände der jetzigen Heringsdorfer Grundschule immer wieder die Runde machen würden, meint Räsch: „Die Gemeindevertretung hat sich zur Europaschule bekannt. Damit ist die Sachlage klar. Wir müssen das jetzt ausgestalten.“

Henrik Nitzsche

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