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Schulwegstreit auf Usedom: Verwaltung bessert nach

Greifswald Schulwegstreit auf Usedom: Verwaltung bessert nach

Vize-Landrat Hasselmann (CDU): Lange Wartezeiten auf Bus und Bahn sind größtenteils behoben worden

Greifswald. Die Kreisverwaltung arbeitet intensiv an einer Lösung für die Schülerbeförderung auf der Insel Usedom. Das teilte Vizelandrat Jörg Hasselmann (CDU) während der Kreistagssitzung am Montagabend in Greifswald mit. Problem seit Schuljahresbeginn: Die Usedomer Bäderbahn, zuständig für die Schülerbeförderung mit Bus und Bahn, hat einen neuen Fahrplan eingeführt, der lange Wartezeiten für die Schüler zur Folge hat. Diese benötigten zum Teil bis zu zwei Stunden für den Heimweg (die OZ berichtete). Betroffen seien etwa 60 Schüler.

Hasselmann bedauert die chaotischen Zustände sehr. „Die UBB hatte vier Wochen vor Schuljahresbeginn einen Fahrplan vorgelegt, den wir nicht akzeptieren konnten. Die überarbeitete Variante haben wir erst wenige Tage vor Schuljahresbeginn bekommen, so dass wir nicht mehr reagieren konnten“, sagte Hasselmann.

Innerhalb der ersten beiden Schulwochen seien die Probleme größtenteils behoben worden. Die Verwaltung stehe nach wie vor in Verhandlungen mit der UBB. „Der Kreis braucht noch etwas Zeit, um den rechtlichen Rahmen zu klären“, sagte Norbert Raulin, Vorsitzender der Kreistagsfraktion SPD/Grüne. Deswegen zog die Fraktion ihre Beschlussvorlage zur Schülerbeförderung zurück.

SPD-Fraktionsmitglied Günther Jikeli betont, dass es nach wie vor Schüler gebe, die länger als anderthalb Stunden auf den Schulbus warten müssen. „Das ist nicht zumutbar und muss schnell geändert werden“, forderte Jikeli. Er kritisiert weiter, dass donnerstags und freitags nach Schulschluss 280 Kinder gleichzeitig auf dem Bahnhof in Ückeritz auf den Bahngleisen warten. „Das bedeutet ein sehr hohes Unfallrisiko“, so Jikeli, der anmahnt, dass umgehend Busse eingesetzt werden, um die Situation zu entspannen.

Die UBB sieht das Problem vor allem in der mangelnden Kommunikation mit einigen Schulen begründet. Diese würden eine Mitschuld tragen, weil sie vor Schuljahresbeginn keine Stellungnahme zum vorgeschlagenen Fahrplan abgegeben hätten. In einer mehrseitigen Stellungnahme schreibt UBB-Chef Jörgen Boße weiter, dass es sich lediglich um Einzelfälle handele, in denen Schüler lange warten mussten. „Wir gehen davon aus, dass noch kleinere Optimierungen erfolgen“, schreibt er. Weiter heißt es: „Alles in allem halten wir das Angebot für sehr gut und ausgewogen, dass auch eigenwirtschaftlich erbringbar ist.“ Auch die CDU-Fraktion hat ihren Antrag zur Schülerbeförderung zurückgezogen, um dem Kreis mehr Zeit zu geben. Der CDU geht es um die seit diesem Schuljahr geltende Satzung zur Schülerbeförderung. Dieser zufolge müssen Eltern von Fünftklässlern die Kosten alleine tragen, sofern die Kinder nicht die örtlich zuständige Schule besuchen.

kat

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