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Usedom Schwefel: Stadt startet Kontrollen
Vorpommern Usedom Schwefel: Stadt startet Kontrollen
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00:00 25.10.2017
Swinemünde/Stettin

Im Swinemünder Hafen, an dem in letzter Zeit Schwefel umgeschlagen wird, hat ein Kontrollverfahren begonnen. Ein Teil der Einwohner beklagte sich, der Schwefelumschlag würde ihre Gesundheit gefährden. Olgierd Geblewicz, Marschall der Wojewodschaft Westpommern, informierte nun über die Einleitung der Hafenkontrolle. Die Beamten dürften lediglich die Art überprüfen, wie der Hafen nach dem Umschlag aufgeräumt wird. Im Falle des Schwefelgranulates bekam das Hafenunternehmen OT Logistic die Auflage, eine Spezialfirma damit zu beauftragen, die Rohstoffreste zu beseitigen, diese in Container zu laden und aus dem Hafengelände zu bringen. Das Marschallsamt kann keinen Einfluss nehmen, welche Warengruppen in den Hafen gelangen oder ihn verlassen. Es hat sich herausgestellt, dass für die Ausführung des Hafenumschlags keine rechtliche Pflicht besteht, Umweltgutachten vorzuweisen. Olgierd Geblewicz wandte sich daher per Schreiben an den Vorstand und den Aufsichtsrat der Hafenverwaltung Stettin-Swinemünde und warb darum, die bestehenden Pachtverträge auf ihren Inhalt hin zu überprüfen. Die einzige Form, die Warenart zu kontrollieren, ist es, entsprechende Klauseln in die zivilrechtlichen Verträge, die zwischen der Hafenverwaltung und den Pächtern geschlossen werden, aufzunehmen.

Heute soll die Sondersitzung des Stadtrates Swinemünde zum Thema fortgesetzt werden. Davor wurde sie unterbrochen, nachdem ein Streit der Stadträte um die gemeinsame Position zum Schwefelumschlag ausgebrochen war. Die Hafenvertreter weisen darauf hin, dass sie über alle erforderlichen Genehmigungen zum Schwefelumschlag verfügen und alle Sicherheitsstandards beim Schwefelumschlag eingehalten werden.

Radek Jagielski

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