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Usedom Schweizer will Greifswalder Dompassage kaufen
Vorpommern Usedom Schweizer will Greifswalder Dompassage kaufen
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00:00 16.04.2016

Bernd von Manteuffel möchte die Dompassage kaufen. Ein Greifswalder Geschäftsfreund hätte ihn dazu ermuntert. „Ich möchte der Dompassage neues Leben einhauchen.

Deshalb bin ich auch bei der Stadt vorstellig geworden und habe viel Zuspruch für meine Pläne bekommen“, sagt er.

Manteuffels Architekt Klaus Bremer hat Bausenator Jörg Hochheim (CDU) vorgestellt, was aus der Dompassage werden könnte: Das jetzige Modekaufhaus Jesske vergrößert sich, Kino und Mietwohnungen in den oberen Etagen bleiben. Dazu kommen ein Möbelhändler und Haushaltswaren. Der Lebensmittelfrischemarkt könnte ebenfalls erhalten bleiben. Andere Angebote sind laut Investor wenig sinnvoll, da sie in der Innenstadt bereits vorhanden sind oder auf dem Gelände der einstigen KAW-Hallen neu errichtet werden. Manteuffel hat nicht nur große Umbauten im Inneren, sondern auch Veränderungen an der Außenfassade der Dompassage angekündigt. „Der Eingangsbereich ist viel zu eng und zu dunkel. Da müssen Helligkeit und Weite rein“, findet er.

Eigentümer der 1997 eingeweihten Dompassage ist die Auricher Wilbers GmbH, die 2010 in Konkurs ging. Der Insolvenzverwalter sitzt in Oldenburg und hätte nichts gegen den Kauf durch den Mann aus Zürich einzuwenden. Dennoch ist ungewiss, ob der 67-Jährige seine Kaufabsicht in die Tat umsetzen kann. Schuld daran ist die Gläubigerbank Hypo Real Estate, die heute Deutsche Pfandbriefbank heißt — eine Staatsbank. Sie betreibt die Zwangsversteigerung, die am 10. Juni im Amtsgericht Greifswald stattfinden soll. Laut Gutachten ist das Einkaufszentrum inklusive Grundstücken 8,5 Millionen Euro wert (die OZ berichtete). Denn zeitgleich zur Versteigerung steht die Dompassage auch zum Verkauf. Im September 2015 übernahm der Immobiliendienstleister Curator die Vermarktung.

Von cm

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