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Usedom Seckeritz jetzt mit Löschwasser versorgt
Vorpommern Usedom Seckeritz jetzt mit Löschwasser versorgt
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00:00 09.02.2017
Mittels Tragkraftspritze wurde getestet, ob der Brunnen ausreichend Wasser spendet. Im Bild Maik Zastrow, Dirk Bruhnke, Joachim Bruhnke, Norbert Krüger, Anne-Kathrin Hinrichs und Wehrleiter Klaus Paeder (v.l.). Quelle: Foto: Tom Schröter

Die Freiwillige Feuerwehr Zemitz kann bei etwaigen Löscheinsätzen im Ortsteil Seckeritz künftig wirkungsvoll und vor allem schnell agieren. Gestern wurde auf einem gemeindeeigenen Grundstück an der Seckeritzer Ortsdurchfahrt der Kreisstraße OVP 30 ein Löschwasserbrunnen in Betrieb genommen, der vom Brunnenbau Hinrichs aus Züssow angelegt wurde.

„Der Brunnen ist 22 Meter tief und das Wasser steht bereits bei 4,60 Meter“, berichtete der stellvertretende Wehrleiter Norbert Krüger. Er war dabei, als gestern getestet wurde, ob der Brunnen die geforderte Mindestfördermenge von 48 Kubikmeter pro Stunde erreicht. Dank der neuen Löschwasserquelle sparen die Brandlöscher im Falle eines Falles kostbare Zeit. „Denn sollte es in Seckeritz-Hof oder im Dorf brennen, hätten wir bisher eine sehr lange Schlauchstrecke bis zu einem Wassergraben oder bis zum Bebrowbach legen müssen“, erklärt Krüger. Auf dem Schlauchtransportanhänger der Feuerwehr befänden sich daher 600 Meter Schlauchmaterial.

Die Kosten für den Brunnen betragen laut Krüger etwa 11000 Euro. Alternativ war auch die Anschaffung eines Löschwasserbehälters geprüft, aber wegen zu hoher Kosten von etwa 30000 Euro verworfen worden. Brunnenbauerin Anne-Kathrin Hinrichs hatte nach dem Studium geologischer Karten und in Auswertung von Archivmaterial den betreffenden Standort in Seckeritz als erfolgversprechend auserkoren und am Ende recht behalten. Tom Schröter

OZ

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