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Usedom Seit 73 Jahren aktiv für Senioren
Vorpommern Usedom Seit 73 Jahren aktiv für Senioren
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01:31 05.05.2018
Der neu gewählte Vorstand und die Revisionskommission der Hohendorfer Ortsgruppe der Volkssolidarität. Quelle: Foto: Werner Piest

Seit 1945 gibt es die Volkssolidarität, gegründet als Hilfsorganisation für ältere Menschen, die unter den Folgen des Krieges besonders zu leiden hatten. Auf die ältere Generation konzentrierte sich denn auch ihr Wirken in der DDR-Zeit; nach der Wende kamen Aufgaben in der Betreuung chronisch Kranker, Pflegebedürftiger, sozial Benachteiligter, Kinder und Jugendlicher hinzu. Dieser Wandel vollzog sich auch in der Hohendorfer Ortsgruppe der Volkssolidarität, die unmittelbar nach der Gründung der Organisation ins Leben gerufen wurde.

Im 73. Jahr ihres Bestehens wählten jetzt die derzeit 126 Mitglieder der Ortsgruppe einen neuen Vorstand. Die später wiedergewählte Vorsitzende Gudrun Kurzmann bestätigte im Rechenschaftsbericht den Trend von fast ausschließlich Älteren als Zielgruppe hin zu jüngeren Generationen. Auch darin sei einer der Gründe dafür zu finden, dass die Ortsgruppe trotz komplizierter Bedingungen – die Mitglieder kommen aus mehreren über ein größeres Gebiet verteilten Orten – seit vielen Jahren kontinuierlich wirken kann. Das werde deutlich in anspruchsvollen Jahresprogrammen, die regelmäßig auf der Grundlage von Wünschen und Bedürfnissen der Mitglieder erarbeitet würden. Gudrun Kurzmann nannte als Beispiele die Faschings- und Frauentagsveranstaltungen ebenso wie die Osterprojekte mit Wanderung, Kaffeetafel und gemeinsamem Singen, aber auch die Tagesfahrten, die Teilnahme am Dorffest und am Erntedankfest, den Adventsmarkt oder das Weihnachtskonzert in der Hohendorfer Kirche.

Das Leben in der Ortsgruppe der Volkssolidarität wird wesentlich geprägt von den einzelnen Interessengruppen, in denen Möglichkeiten zum Basteln und zu Handarbeiten, Sport und Tanz, Kegeln, Kinobesuchen oder Gesellschaftsspielen angeboten werden.

Der Hauptanteil der Mitglieder der Ortsgruppe kommt mit 63 aus Hohendorf, mit 14 aus Pritzier sowie je elf aus Hohensee und Schalense. Dem hat der Vorstand auch dadurch Rechnung getragen, dass für jeden dieser Orte eines seiner Mitglieder als Kassierer und vor allem als Ansprechpartner Verantwortung trägt und für einen kurzen Draht zwischen dem einzelnen Mitglied und dem Vorstand sorgt. Dabei sind diese Kontaktpersonen aber auch offen für die Anliegen derjenigen, die der Organisation nicht angehören, sondern sich für deren Angebote einfach interessieren. „Das ist überhaupt einer unserer Grundsätze“, betont Gudrun Kurzmann. „Die meisten unserer Veranstaltungen sind offen für alle Interessenten.“

Aus dem Vorstand der Ortsgruppe wurden Erika Reich und Gisela Habeck verabschiedet, die aus Altersgründen ihre erfolgreiche Arbeit beendet haben. Besonders gewürdigt wurde das lange Wirken von Irma Knuth und Käthe Pens.

Dietrich Butenschön

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