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Usedom Kaiserbäder: Strandbereiche ohne Feuerwerk
Vorpommern Usedom Kaiserbäder: Strandbereiche ohne Feuerwerk
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16:19 29.11.2018
Feuerwerk am Strand auf der Insel Usedom. Silvester soll das an manchen Strandabschnitten in den Kaiserbädern nicht erlaubt sein. Quelle: Hannes Ewert
Heringsdorf

Ein Meer aus Feuerwerksmüll, Flaschen, Bechern, Zigarettenkippen am Neujahrstag – die Kaiserbäder gehen neue Wege. Damit das neue Jahr nach einer rauschenden Partynacht am Strand nicht wieder mit Ernüchterung startet, soll es erstmals am 31. Dezember feuerwerksfreie Strandabschnitte in den drei Ortsteilen der Gemeinde geben, wie Karina Schulz von der Usedom Tourismus GmbH informiert. Die Werbeagentur Nickel sorgt für die Kennzeichnung der Strandabschnitte. Zudem lässt der Eigenbetrieb mit Unterstützung von Ingbert Völker von FXdeko und Jan Kubea von Usedomer Fotografie Müllbehälter in Form riesiger Fischdosen für die Strände gestalten und aufstellen, die auf witzige Art den Finger in die Wunder legen sollen. „Ich möchte, dass wir unsere Gäste dazu bringen, achtsamer mit unseren Stränden umzugehen. Sie sollen mit einem guten Gefühl ins neue Jahr starten“, sagt Kurdirektor Thomas Heilmann. Für jedes Kilogramm Müll, das sich am Neujahrsmorgen in den Behältern befindet, spendet der Eigenbetrieb 50 Cent an das Projekt „Meere ohne Plastik“ des NABU. Und erfahrungsgemäß kämen um die fünf Tonnen davon zusammen.

Die Idee kam von Claudia Pautz von „inselverliebt Usedom“, die das Szenario in den vergangenen Jahren immer wieder in Bildern festgehalten hat. Sie holte Kurdirektor Thomas Heilmann, Bürgermeister Lars Petersen und Jürgen Merkle, Vorsitzender des Eigenbetriebsausschusses, ins Boot. Gemeinsam entwickelten sie Ideen, dem Müllproblem Herr zu werden. Die Gemeindevertretung billigte das und machte so den Weg frei für ein bewusstes und sicheres Silvester an den Stränden der Kaiserbäder.

Um diese Abschnitte geht es: Ahlbeck: 1/O – 1/N etwa 140 Meter Heringsdorf: 2/H – 2/G (130 Meter) Bansin: 3/D – 3/C (110 Meter)

Henrik Nitzsche

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