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Usedom So schick ist die neue Heringsdorfer Grundschule
Vorpommern Usedom So schick ist die neue Heringsdorfer Grundschule
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00:01 10.03.2016
Mittagessen vor Möwenkulisse — Grit Vehreschild an der Ausgabe im Speisesaal. Ronny Heim vom Schulelternrat stellte die großen Fotos mit maritimen Motiven zur Verfügung. Fotos (4): Henrik Nitzsche

Die Fitnesswerte von Grit Vehreschild dürften sehr gut sein. „Es müssen unzählige Kilometer gewesen sein, die ich in den letzten Wochen und Monaten durch das Haus gelaufen bin“, sagt die Leiterin der Heringsdorfer Grundschule nach den vielen Bauabnahmen und Begehungen. Noch ist sie auf einer Baustelle — am 16. März wird das erste Mal hier der Unterricht stattfinden. Im neuen Domizil der Grundschüler. Drei Tage vor den Osterferien kommen schon die 130 Heringsdorfer Kinder in den Genuss, nach den Ferien sind auch die Bansiner dabei. Am 31.

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Schule und Hort unter einem Dach

275 Schüler werden in der neuen Grundschule unterrichtet.

12 Klassenräume, fünf Fachräume und drei Förderräume bietet das neue Haus im Gothener Landweg.

19 Pädagogen sind in der Grundschule derzeit beschäftigt.

110 Hortplätze sind am Standort Grundschule ebenfalls geplant. Aus Kapazitätsgründen bleibt der Hort „Alte Feuerwache“ in Heringsdorf aber weiter bestehen.

März sind sie dann alle unter einem Dach vereint — 275 Grundschüler aus den Kaiserbädern.

Für rund sechs Millionen Euro hat die Gemeinde das frühere Gorki-Gymnasium zur Grundschule umgebaut. Zwölf Klassenräume, fünf Fachräume, drei Förderräume, Küche, Bibliothek, Aula, Speisesaal, Sportfläche im Außenbereich, großzügiger Schulhof — „wir haben endlich sehr gute Bedingungen“, sagt Grit Vehreschild. Vorbei ist dann die Zeit der Platznot im jetzigen Grundschulgebäude gegenüber dem Hort „Alte Feuerwache“ und der Außenstelle in Bansin.

Die meisten Klassenräume, deren Wände in dezenten Orange- oder Grünfarben erstrahlen, sind bereits eingerichtet. Die neue Möblierung ist abgeschlossen. „Ende nächster Woche werden die Bestandsmöbel gebracht“, kündigt die Chefin an. In der Bibliothek fehlen zwar noch die Bücher, doch der herrliche Blick durch die große Fensterfront auf den Schulhof, die einladenden Tische und die riesige Lümmel-Couch machen schon Lust aufs Lesen. Die Leseförderung ist nur ein Bestandteil des pädagogischen Konzeptes der Vollen Halbtagsschule. Plattdeutsch, Umweltorientierung, Medienerziehung oder sprachliche Bildung sind weitere Mosaiksteine des Konzepts. Entspannung sollen die Schüler in der Bibliothek finden. „Zur Ruhe kommen können sie aber im Snoezelenraum. Den hatten wir bislang nicht.

Das war ein besonderer Wunsch von uns und ist in einer Grundschule etwas Besonderes“, sagt Grit Vehreschild. Farbige Wassersäulen, Sternenhimmel, Entspannungsmusik und Lichtprojektoren — in dem kleinen Gewölbekeller steht das Wohlbefinden an erster Stelle.

Während in der Schule kaum noch Bauarbeiter zu sehen sind, wuseln die Handwerker noch im Umfeld. Auf der Fassadenseite am ehemaligen Eingang des Gymnasiums entstehen derzeit 30 Parkplätze und eine neue Straße, die als Rettungszufahrt sowie zur Essenanlieferung genutzt wird. Von den 275 Schülern würden rund 250 regelmäßig in der Schule Mittagessen.

Kräftig gebaut wird auch an der Zufahrt zur Schule von der Hauptstraße in den Gothener Landweg. Der Abschnitt muss wegen des Begegnungsverkehrs von Schulbussen verbreitert werden. Die beiden Bushaltestellen sollen sich gegenüber der Sporthalle befinden. Im Mai, so kündigt die Schulleiterin an, dürfte auch das Kleinspielfeld fertig sein. „Unsere Schüler können dann in der Pause Fußball spielen. Auf dem alten Schulhof war das nicht möglich.“

Von Henrik Nitzsche

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