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Usedom Solarpark Zemitz: Module treffen mit Verspätung ein
Vorpommern Usedom Solarpark Zemitz: Module treffen mit Verspätung ein
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00:01 13.12.2017
„Die Nennleistung der Module be- trägt 275 bezieh- ungsweise 270 Watt und ist damit etwas geringer als jene von Solar World. Deshalb mussten wir die Umschaltpläne noch einmal überarbeiten. Uwe Reißenweber, r.con GmbH
Zemitz

Matthias Reißenweber ist erleichtert: Die Arbeiten zur Einrichtung des Solarparks in Zemitz können endlich weitergehen. In der vorigen Woche, so berichtet der Geschäftsführer der r.con GmbH mit Sitz im oberfränkischen Coburg, trafen auf der Baustelle vis-à-vis der Landesstraße 26 insgesamt 13800 Solar-Module ein, die auf dem 8,5 Hektar großen Areal verteilt wurden und nun Schritt für Schritt auf den bereits installierten Stützen platziert werden.

Arbeiten im Solarpark gehen weiter / Trasse nach Hohenfelde fehlt noch immer

Eigentlich sollte die Montage der Module bereits Ende Mai/Anfang Juni dieses Jahres erfolgen. Da jedoch die ursprüngliche Lieferfirma Solar World zwischenzeitlich Insolvenz anmelden musste, mussten Vereinbarungen mit einem neuen Hersteller getroffen werden. Schließlich entschied sich r.con für die Firma Phono Solar, die in China und Vietnam produzieren lässt. „Die Nennleistung der Module beträgt 275 beziehungsweise 270 Watt und ist damit etwas geringer als jene von Solar World. Deshalb mussten wir die Umschaltpläne noch einmal überarbeiten“, sagt Reißenweber. Insgesamt werde der Solarpark somit vier Megawatt peak Leistung erzeugen, was ausreiche, um gut 1000 Haushalte mit umweltfreundlichem Solarstrom zu versorgen.

Bis zu 22 Mitarbeiter tummeln sich in diesen Tagen auf der Zemitzer Großbaustelle. „Fachleute aus der Slowakei kümmern sich unter anderem um die Verkabelung der einzelnen Anlagenteile und der benötigten 98 Wechselrichter, die den Gleich- in Wechselstrom umwandeln. Und aus Ungarn ist ein professioneller Legetrupp vor Ort. Dieser zieht von Baustelle zu Baustelle und ist nur mit dem Anbau der Module beschäftigt“, erläutert Reißenweber.

Ungeachtet der feuchten Witterung, führen die Bauleute das insgesamt 3,7 Millionen Euro teure Vorhaben zügig zu Ende. Schließlich sei Eile geboten, sagt der Chef von r.con.: Gemäß einer Vorgabe der Bundesnetzagentur müsse der Solarpark bis zum kommenden Montag technisch in Betrieb genommen, sprich einspeisefähig sein. Daher werde auch am nächsten Sonntag durchgearbeitet. Bis Solarstrom aus Zemitz ins überörtliche Stromnetz fließt, dauert es jedoch noch einige Zeit. „Der regionale Stromversorger muss noch eine etwa 7200 Meter lange Leitung bauen, die bis nach Hohenfelde an der Bundesstraße 111 verläuft, wo sich eine Einspeisemöglichkeit befindet. Reißenweber hofft, dass dies im Laufe des ersten Quartals 2018 erledigt sein wird. Bestandteil des Trassenbaus sei eineDurchörterung der UBB-Bahnlinie nahe Buddenhagen. Die Baustelle in Zemitz hielt für die Verantwortlichen Überraschungen parat. Reißenweber spricht von „gleich mehreren Stolpersteinen“. So brachen Unbekannte in ein Baufahrzeug ein und stahlen zwei Mal Kupferkabel im Gesamtwert von 18000 Euro.

Tom Schröter

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