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Usedom Sozialdemokraten zu Ortsumgehung: Wann geht’s los?
Vorpommern Usedom Sozialdemokraten zu Ortsumgehung: Wann geht’s los?
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00:00 29.10.2016

Die SPD-Genossen von der Insel freuen sich darüber, dass es die Ortsumfahrung Wolgast nunmehr sowohl in den Verkehrswegeplan 2030 des Bundes, als auch den Änderungsentwurf des Fernstraßenausbaugesetzes im vordringlichen Bedarf geschafft hat (die OZ berichtete). Aber wie, und vor allem wann geht es weiter?, so lautet ihre entscheidende Frage.

Deshalb habe der Vorsitzende des Arbeitskreises Wirtschaft und Verkehr der Insel-SPD, Paul Pazdior, aktuelle Informationen aus dem Landesverkehrsministerium eingeholt.

Die Umsetzung sei noch nicht terminiert, heißt es dort. So müsse die planende Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) die eingereichten Unterlagen an geltendes Umweltrecht anpassen. Erst dann könne das Planfeststellungsverfahren 2017 mit der öffentlichen Auslegung der Planunterlagen fortgesetzt werden. Von der Anzahl und der Qualität der eingehenden Einwendungen hänge ab, wie lange das Verfahren dauern werde. Ebenfalls sei derzeit nicht sicher, wann der Bund die finanziellen Mittel für dieses 100 Millionen-Euro-Projekt bereitstellen werde.

„Die Insel-SPD wird das Thema Wolgaster Ortsumfahrung, aber auch die Insel-Südanbindung per Bahn („Karniner Brücke“) zu Hauptthemen der im November anstehenden Mitgliederversammlung mit Ministerpräsident Erwin Selling machen“, kündigt Falko Beitz, stellvertretender Vorsitzender der Insel-SPD, daher an. Weiterhin sind dazu Gespräche mit dem künftigen Vorpommern-Staatsekretär Patrick Dahlemann und Verkehrsminister Christian Pegel geplant.

„Auch oder gerade weil das Nadelöhr Wolgast erstmal weiter Bestand hat, müssen Lösungen des Inselverkehrs vorangetrieben werden“, ergänzt Beitz. Dabei sei die Insel als Ganzes, unter Einbeziehung der polnischen Seite, zu betrachten.

Wer im Arbeitskreis mitarbeiten möchte, kann sich gerne melden: kontakt@falko-beitz.de oder unter ☎ 0152/ 37267250

OZ

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