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Usedom Sozialhilfe: Weniger Empfänger
Vorpommern Usedom Sozialhilfe: Weniger Empfänger
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00:00 30.01.2018
Wolgast

1612 Menschen im Landkreis Vorpommern-Greifswald waren zum Stichtag 31. Dezember 2016 auf Sozialhilfe angewiesen. Das sind 276 weniger als ein Jahr zuvor. Dies geht aus einer amtlichen Statistik hervor.

Die soziale Mindestsicherung in Deutschland umfasst neben dem Arbeitslosengeld II (Hartz IV) für Arbeitssuchende verschiedene Hilfearten der Sozialhilfe, unter anderem auch die „laufende Hilfe zum Lebensunterhalt“ (HzL), sprich: die Sozialhilfe im engeren Sinne, die hier betrachtet wird. Die HzL unterstützt Menschen, die weder Anspruch auf Hartz IV noch auf Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung haben.

Auch Minderjährige unter 15 Jahren, die nicht im Haushalt der Eltern, sondern bei Verwandten leben, sind anspruchsberechtigt, wenn Einkünfte fehlen. Ebenso Bewohner in stationären Einrichtungen der Pflege, der Altenhilfe oder der Eingliederungshilfe für Behinderte, deren eigenes Einkommen und Vermögen nicht ausreicht, die Kosten der Unterkunft zu zahlen. Im Kreis Vorpommern-Greifswald lebten 1159 aller 1612 Empfänger in einem Alten- oder Pflegeheim, also ein Anteil von rund 72 Prozent. Der Wert liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 64 Prozent. 118 Personen sind jünger als 18 Jahre. Gesamt betrachtet ist die große Mehrheit (rund 65 Prozent) männlich.

Susanne Herrmann/zds

OZ

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