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Sponsoren und Partner auf der Schulbank

Usedom Sponsoren und Partner auf der Schulbank

Usedoms Grundschule pflegt wichtige Beziehungen. Scheck für Plattdeutsch.

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Kerstin Witt Schulleiterin

Usedom. Einmal im Jahr laden die Lehrer der Usedomer Schule Sponsoren und Kooperationspartner zu einem informellen und gemütlichen Nachmittag ein. Auch diesmal gab Schulleiterin Kerstin Witt dabei eine für die Gäste überaus interessante Einschätzung des Schulalltags.

In Usedom werden in diesem Schuljahr 121 Kinder in sechs Klassen unterrichtet. Im dritten Jahr gehören auch Mädchen und Jungen mit einer bestätigten Beeinträchtigung dazu. „Zur Zeit sind es 25, denen dadurch weite Wege zu einer anderen Einrichtung erspart bleiben. Außerdem werden sie nicht schon im frühen Kindesalter aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen“, erklärte Kerstin Witt. „Bisher konnten wir nur einem Kind mit unseren pädagogischen Mitteln nicht helfen. Es wird jetzt in Anklam unterrichtet und, wie man hört, geht es ihm dort gut.“

Die Schulleiterin sprach ein weiteres Problem an: „Die Schule wird in der Öffentlichkeit immer besonders kritisch bewertet und beurteilt. Aber nur wenige suchen das direkte Gespräch mit uns. Und wie man weiß, verbreiten sich schlechte Nachrichten am schnellsten ...“

Dabei gibt es Erfolge, die sich herumsprechen könnten; zum Beispiel auf sportlichem Gebiet, oder im Lesewettstreit oder bei den Kontakten zu den polnischen Nachbarn. Es gibt wieder einen Chor und Kinder, die Freude an der plattdeutschen Sprache haben. Die Schulmitarbeiter hatten eine eindrucksvolle Ausstellung gestaltet, die Auskunft über ein aktives Unterrichtsgeschehen gegeben hat.

An diesem Nachmittag, den Sponsoren und Gastgeber dann zu einem regen Gedanken- und Informationsaustausch nutzten, wurde durch Michael Leppin ein Kooperationsvertrag überreicht. Und zwar zwischen dem Förderverein der Schule und dem Familien-Campingplatz Pommernland in Zinnowitz.

Der Chef des Campingplatzes, Peter Gebser, hatte im vergangenen Jahr erfahren, dass der Plattdeutsch-Unterricht in Usedom eingestellt werden sollte, weil es kein Geld mehr dafür gab. Das konnte Gebser, der eine besondere Beziehung zur Inselstadt hat, auf keinen Fall hinnehmen: „Ich habe mir die Telefonnummer von Bürgermeister Jochen Storrer rausgesucht und umgehend einen Scheck ausgeschrieben,“ erklärte der Zinnowitzer unter dem Beifall der Zuhörer. So oder auf vielfältige andere Weise drücken mehr als 50 Privatpersonen oder Firmen ihre Sympathie für die Usedomer Schule und ihre Kinder aus.

Dadurch wird auch in Zeiten knapper Kassen manches möglich, was der Stadt als Schulträger schwer fallen würde, wie Bürgermeister Jochen Storrer dankbar betonte.

Mitstreiter gesucht
Der Förderverein als Mittler zwischen Schule und Elternschaft sucht auch weiterhin noch Mitstreiter. Das Gremium hatte sich 2003 ursprünglich als Verein für die Kita „Dat Görenhus“
Usedom gegründet und 2011 zu einem gemeinsamen Förderverein von Kindertagesstätte und Grundschule umstrukturiert. Er hat zur Zeit 16 Mitglieder. Der Kontakt kann über die Grundschule Usedom oder über die Kindertagesstätte „Dat Görenhus“ Usedom (mit Hort) aufgenommen werden. ina

 



Ingrid Nadler

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