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19:21 – Siegesserie des HSV beim Schlusslicht gerissen

Neubrandenburg 19:21 – Siegesserie des HSV beim Schlusslicht gerissen

Insel-Handballer verlieren vor 1600 Zuschauern bei Fortuna Neubrandenburg

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In der HSV-Abwehr, hier Torhüter Lech Krynski, Dawid Nowomiejski und Patryk Biernacki (v. l.), gab es kaum Probleme – im Angriff haperte es. FOTOS (2): MATTHIAS SCHÜTT

Neubrandenburg. Die Oberliga-Handballer des HSV Insel Usedom haben es nicht geschafft, ihre Erfolgsserie auszubauen: Nach sieben Siegen in Folge unterlagen die Insulaner am Sonnabend beim Tabellenletzten Fortuna Neubrandenburg nach einem umkämpften Spiel mit 19:21 (8:9).

OZ-Bild

Insel-Handballer verlieren vor 1600 Zuschauern bei Fortuna Neubrandenburg

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Während die Stimmung nach dem Spiel im Neubrandenburger Jahnsportforum bei den 1600 Zuschauern – unter ihnen auch die Neubrandenburger Kugelstoß-Ikonen Astrid Kumbernuss und Ralf Bartels, überkochte, herrschte bei den Usedomern und ihren etwa 20 mitgereisten Fans Ernüchterung., Hartmuth Wegner (68) aus Benz brachte es auf den Punkt: „Die Neubrandenburger haben verdient gewonnen. Natürlich bin ich vom Ergebnis enttäuscht.“

Die Gastgeber hatten diesen Spieltag zu einem „Handball-Supertag“ gemacht. Neben zwei anderen Partien war das Oberliga- Match der sportliche Höhepunkt. „Und wir haben diesen Tag für uns auch zu einem solchen gemacht“, sagt Fortuna-Trainer Ralf Böhme. „Wir hatten uns gut auf die körperliche Überlegenheit der Usedomer eingestellt. Bei uns spielen überwiegend 18- und19-Jährige, während der HSV Spieler im gestandenen Handball-Alter zur Verfügung hat. Das Spiel war zwar sehr kampfbetont, doch alles verlief im Rahmen. Auf beiden Seiten gab es viele Fehler im Abschluss. Wir haben weniger gemacht als der Gegner. Wir kommen mit der Außenseiterrolle bei den Top- Teams besser zurecht, als wenn wir gegen direkte Kontrahenten spielen müssen.“

Für die Usedomer Handballer ist diese Niederlage natürlich enttäuschend. „Es war kein schönes Spiel“, sagt Geschäftsführer Nico Scheer. „Vor allem im Abschluss haben wir zu viele Fehler gemacht, es gab zu viele Fehlwürfe.“ Scheer räumte ein, „dass man solch’ ein Kampfspiel auch mal verlieren kann. Dennoch haben unsere Spieler ordentlich dagegengehalten.“ Allerdings hatte der HSV Personalprobleme. Mit nur zehn Akteuren war Trainer Piotr Frelek nach Neubrandenburg gefahren. „Aufbauspieler Patrick Glende fiel kurzfristig aus. Rechtsaußen Alexander Leow fehlte berufsbedingt, und dann standen uns – mit Ausnahme von Sidney Loof – auch nicht die jungen Spieler des A-Junioren-Kaders zur Verfügung“, sagt Scheer. „So gab es im Angriff keine Alternativen, die Jungs mussten 60 Minuten durchspielen.“

Zum Ende der zweiten Halbzeit gab es dafür die Quittung. Zuvor war es keiner Mannschaft gelungen, sich auf mehr als ein Tor abzusetzen. Der HSV führte dabei nur zweimal (2:1/6:5). Zur Pause stand es 9:8 für die Fortuna.

Und auch bis zur 50. Minute (16:14 für Fortuna) war noch keine Entscheidung gefallen. Dann aber machten sich konditionelle Probleme beim HSV bemerkbar. Neubrandenburg enteilte auf 19:15 (53.) und verteidigte „auf Teufel komm raus“. Dem HSV gelang es nicht mehr, an die Fortunen heranzukommen.

HSV Insel Usedom: Krynski, Fornal – Nowomiejski, Loof, Statkiewicz 1, Wicht 4, Biernacki 5, Teetzen 4, Dübener 2, Neidel 3.

Siebenmeter: HSV 1/1, Fortuna 5/5.

Strafminuten: HSV 6, Fortuna 4.

Ralf Edelstein

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