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43 Talente mit Spaß am Spiel

Koserow 43 Talente mit Spaß am Spiel

Tischtennis-Bezirksmeisterschaften in Koserow / Sepp Orpel verliert Finale

Koserow. In der 2. Runde der Tischtennis-Bezirksmeisterschaften des Nachwuchses in Koserow traten 43 Talente aus elf Vereinen der Kreise Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte an. Der zwölfjährige Sepp Orpel aus Zinnowitz – in den Punktspielen für Empor Koserow spielend – hatte kürzlich in Greifswald bei der A-Jugend den Titel errungen. Jetzt ging es auf ein Neues, er fühlte sich gut, hatte Titelchancen. „Frühmorgens geht er nicht so gern an die Platte, natürlich ist er heute auch aufgeregt“, so Mutter Bianca.

Vor zweieinhalb Jahren kam Sepp zum Tischtennis, findet, dass er bei Trainer Peter Schreiber schon sehr viel gelernt hat. „Die Vorhand ist schon stark, an der Beinarbeit muss ich aber noch arbeiten“, sagt er. Außerdem ist der aufgeweckte Junge noch bei den Fußballern von Eintracht Zinnowitz aktiv. Seine Gruppenspiele gewann er bei den Elf- und Zwölfjährigen souverän, das Endspiel ging aber mit 1:3 gegen den Greifswalder Franz Melahn verloren. Beide Spieler schenkten sich nichts, es gab tolle Ballwechsel.

„Etwas zu ungeduldig spielend gelang es Sepp nicht, das Spiel zu seinen Gunsten zu gestalten, daraus wird er lernen“, so Schreiber. Es blieb die Hoffnung auf das Doppel, das Orpel aber im Finale mit Bryn Hauß (Zinnowitz) gegen ein Greifswalder Duo glatt mit 0:3 verlor.

In der Jugend der Altersklasse 15/17 landeten Greifswalder auf den ersten vier Plätzen, was Trainer Achim Zimmermann besonders freute. Bei den Mädchen trumpften neben den Spielerinnen von der Insel auch die Talente aus Eggesin auf. So siegten Rumpf/Thoms bei den Schülerinnen B, Mia Stellmacher aus Heringsdorf wurde mit ihrer Partnerin Raddatz aus Stavenhagen Zweite.

Das Mädchen-Finale der Jugend entschieden Pauline Schergel (Motor Wolgast) und Emma Rumpf vom Eggesiner SV vor Julia Große/ Alin Lipka (beide BW Heringsdorf) für sich. Im Einzel feierte Pauline Schergel den Sieg vor Lisa Kreienbrink (Koserow) und Alin Lipka.

„Es war ein Turnier auf beachtlichem Niveau. Große Unterstützung erhielten wir vom gastgebenden Verein Empor Koserow, dem ein besonderer Dank gilt“, so Turnierleiter Peter Schreiber. Die Freude der Talente beim Spiel an der Platte war deutlich zu spüren.

Gert Nitzsche

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