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Sport Usedom 580 Läufer am Start
Vorpommern Usedom Sport Usedom 580 Läufer am Start
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03:49 09.09.2013
Die Läufer des Halbmarathons sind ungefähr zur Hälfte ihres Laufs noch dicht zusammen. Quelle: Stefan Brümmer

Leichtathletik — Ein alter Lauf-Fuchs hat am Sonnabend den XXXIV. Internationalen Usedom-Marathon gewonnen. Krzysztof Bartkiewicz heißt der 38-jährige Pole aus Torun, der in einer Zeit von 2:39:42 Stunden die Ziellinie im Wolgaster Peene-Stadion überlief. Es war der 102. Marathon des gelernten Physiotherapeuten und bezüglich des Usedom-Marathons sein erfolgreichster.

„Endlich hat‘s mal geklappt, ich bin glücklich“, sagte er dem Dolmetscher. Viermal sei er schon am Start in Swinemünde gewesen, konnte sich aber nie ganz vorne platzieren.

Knapp zwei Minuten nach ihm lief der Ukrainer Oleksandr Kazymirow (2:41:44 h) durchs Ziel, gefolgt vom Polen Lukasz Hryciuk, der für die 42,195 Kilometer lange Strecke 2:52:00 Stunden benötigte. Der Mann aus der Ukraine war besonders glücklich, denn seine Frau, Olga Kazymirowa, gewann in 3:06:08 h den Marathon der Damen. Die 37-Jährige war nach dem Zieleinlauf völlig aus dem Häuschen. Sie habe auf keinem Teil der Strecke Probleme bekommen. „Das war ein Super-Lauf“, sie habe alles richtig gemacht, so ihr Fazit.

Ihre ärgste Verfolgerin, die Tierärztin Juliane Heinze (3:07:23 h) aus Apolda, war nicht in der Lage, das Blatt noch zu wenden. Die deutsche Athletin hätte natürlich gerne ihren Titel des Vorjahres verteidigt und hatte die Ukrainerin auch immer im Blick, musste ihre Kontrahentin aber ab Kilometer 33 ziehen lassen — sie war an diesem Tag einfach zu stark.

Zu stark, um den Sieg des Vorjahres im Halbmarathon zu wiederholen, war für Lars Rößler auch der Pole Marcin Zagorny. Der 25-Jährige aus Radnica verwies in einer Zeit von 1:13:09 Stunden den Jenaer (1:14:35 h) auf Platz zwei. Den dritten Platz sicherte sich sein Thüringer Vereinskamerad Willi Paufler in 1:19:14 h. Kurz vor der Brücke war sich der Pole seines Sieges noch nicht sicher. Immer wieder drehte er sich um und sah auch, dass ihm Lars Rösler auf den Fersen war. „Man darf bei einem Wettkampf dieser Größenordnung nie leichtsinnig werden, muss immer die Übersicht behalten“, sagte der Sieger des Halbmarathons.

Etwa 20 Minuten nach ihm lief die erste Frau nach absolvierten 21,1 Kilometern durchs Ziel. Mit ihrem Sieg durchbrach Diana Zolondek die Phalanx der osteuropäischen Athleten. Die 38-jährige Rostockerin benötigte 1:36:41 Stunden für die gut 21 Kilometer. Sie hatte am Ende lediglich 19 Sekunden Vorsprung vor der — Hut ab! — immerhin 65-jährigen Polin Marta Mikolajczyk-Wasiliew auf Platz 2 und diese wiederum nur 40 Sekunden auf die drittplatzierte Neubrandenburgerin Jana Exner (1:37:40 h). Für die Finanzbuchhalterin Diana Zolondek, der die Hitze zu schaffen machte, war am Ende alles gut. „Wenn du Sieger wirst, bist du nur noch glücklich“, sagte die Mutter zweier Kinder.

Zufrieden können auch die Organisatoren des XXXIV. Internationalen Usedom-Marathons sein. „Wir hatten zwischenzeitig sogar mit einem Teilnehmerrekord gerechnet“, sagte Gesamtleiter Manfred Hoppach, aber ein Großteil kurzfristiger Absagen habe dies verhindert. Insgesamt gingen 580 Läufer, darunter auch Tschechen, Slowaken, Schweizer und ein US-Amerikaner, an den Start — 332 davon auf die Strecke des Halbmarathons.

180 bis 200 Helfer sorgten für einen weitgehend reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung. Auch die Polizei und das DRK leisteten einen starken Beitrag. Das Deutsche Rote Kreuz war mit zehn Fahrzeugen und 25 Helfern für die Absicherung vor Ort und mit weiteren vier Fahrzeugen sowie zehn Helfern bei der Verpflegungs-Sicherstellung. 1000 schmackhafte Portionen Erbseneintopf bzw. Gulasch mit Nudeln hatten die DRK-Helfer vorbereitet. Kurz vor Ende der Veranstaltung sagte die Leiterin des DRK-Einsatzzuges, Martina Sauck, dass drei Läufer mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, ansonsten habe man es nur mit den „üblichen Pflastersachen“ zu tun gehabt — also alles im grünen Bereich.

Stefan Brümmer

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