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60 Jahre Judo in Wolgast: Verein zeichnet seinen Werdegang nach

Wolgast 60 Jahre Judo in Wolgast: Verein zeichnet seinen Werdegang nach

Am Sonnabend laden die Judokas vom SV Motor zur Jubiläumsfeier im Sportforum ein / Eine 44-seitige Broschüre gibt Auskunft über die interessante Vereinsgeschichte

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In einer Broschüre wird der Werdegang der Judokas vom SV Motor nachgezeichnet.

Quelle: Fotos: Stefan Brümmer

Wolgast. Die Judokas vom SV Motor feiern Geburtstag. Es ist ein runder. 60 Jahre alt wird der Verein – herzlichen Glückwunsch! Gefeiert wird am Abend des 24. September im Wolgaster Sportforum, etwa 60 geladene Gäste werden zum Jubiläum erwartet. Rückblick: Es war die Turnhalle des Gymnasiums am Lustwall, in der im Jahre 1955 die Wolgaster Ulli Ziemann und Günter Seehagen intensiv dabei waren, Judogriffe einzuüben. Sie hatten sich aus Turnmatten eine weiche Fläche zusammengeschoben, um Uki Goshi, Tomoe Nage oder Fallübungen auszuprobieren. Später gesellte sich ein junger Mann namens Arno Kroll hinzu, und die Judo-Fan- Gruppe vergrößerte sich immer weiter.

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Am Sonnabend laden die Judokas vom SV Motor zur Jubiläumsfeier im Sportforum ein / Eine 44-seitige Broschüre gibt Auskunft über die interessante Vereinsgeschichte

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Unser Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen eine solide kör- perliche Ausbil- dung angedeihen zu lassen.“Aus dem Grußwort

Am 4. Oktober 1956 entschloss sich die Trainingsgruppe, eine Sektion Judo in der damaligen Betriebssportgemeinschaft BSG Motor Wolgast zu gründen. Nach der Gründung, der Eröffnung eines eigenen Übungsraumes in einem Gebäude am Hafenbahnhof, der Wahl des Sektionsleiters Helmut Ertel und nach der Ernennung von Arno Kroll als Trainer, begann eine so erfolgreiche Entwicklung, die die kleine Stadt am Peenestrom als Judohochburg DDR-weit bekannt machte. Namen von besonders erfolgreichen Wettkämpfern wie Klaus Heyn, Horst-Peter Gerschau oder später Günter Baltsch waren in aller Munde.

Vorneweg ging immer der eine, den seine Schützlinge auch den „Alten“ nannten: Arno Kroll. Er, der verstorbene Trainer und Macher, wird bei der 60. Jubiläumsveranstaltung fehlen. Aber die älteren Vereinsmitglieder behalten ihn in guter Erinnerung. Der erneuerte Dojo im Sportforum wurde nach ihm benannt und auch ein Turnier bei dem sich alljährlich Motor als Gastgeber präsentiert, trägt den Namen Arno Krolls.

Und noch etwas Besonderes haben die älteren Kämpfer im Verein zusammengetragen: die Geschichte des Wolgaster Judokampfsports. Unlängst ist eine Broschüre fertig gestellt worden, die auf 44 Seiten wesentliche Stationen des Wolgaster Judovereins, von der Gründung bis in die heutige Zeit hinein, festhält. Vom hiesigen Unternehmen Hoffmann-Druck, einer der vielen Sponsoren, sind 100 Exemplare dieser Broschüre über Kämpfer, Mannschaften und Medaillen in den Druck gegangen. Erstmalig während der Festveranstaltung zum 60. wird die Broschüre den Mitgliedern und Freunden des heutigen SV Motor Wolgast 1949, Abteilung Judo e.V. präsentiert.

Und dessen Führung ist willens, die Wolgaster Tradition weiterzuführen. Zwar haben sich die Zeiten geändert, doch Lust an dieser technisch und konditionell so anspruchsvollen Kampfsportart haben immer noch genügend Kinder und Jugendliche. Sie werden trainiert von erfahrenen, aber auch von blutjungen, hoffnungsvollen Übungsleitern. „Unser Ziel ist es“, so steht es im Grußwort der Broschüre, „allen Kindern und Jugendlichen eine solide körperliche Ausbildung angedeihen zu lassen. Sollten sich unter ihnen Talente befinden, werden wir sie nach besten Kräften fördern.“

„Das Jahr 2016 wird wieder ein erfolgreiches“, zeigt sich der Leiter der Abteilung Judo im SV Motor Wolgast, Holger Bähr, zuversichtlich. Vaceslav Cagava, einer der besten Wolgaster Nachwuchskämpfer, wurde Landesmeister. Aber auch die Senioren sind bei großen Wettkämpfen immer noch erfolgreich. Mario Schult erkämpfte sich in Berlin nach beeindruckenden Kämpfen den Deutschen Meistertitel in seiner Klasse. Hans-Jürgen Glöckner und Klaus Volz kamen von den nationalen Titelkämpfen mit bronzenen Pokalen zurück.

Stefan Brümmer

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