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Ahlbeck diktiert das Geschehen

Ahlbeck diktiert das Geschehen

Die Eintracht-Volleyballer setzen sich gegen Stavenhagen und Turbine Greifswald durch

Greifswald/Ahlbeck. Auch am 3. Spieltag in der Volleyball-Landesklasse/Ost ließ sich der SV Eintracht Ahlbeck nicht die Butter vom Brot nehmen. Durch zwei klare Siege über Gastgeber Turbine Greifswald II und den Stavenhagener SV liegt das Inselteam ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Stavenhagener SV – SV Eintracht Ahlbeck 0:3 (13:25, 14:25, 19:25). Nach knapp einer Stunde hatten es die Ahlbecker, die ihr Leistungsvermögen nie ausschöpfen mussten, gepackt. Die Insulaner waren in allen Facetten überlegen. Jan Schober unterstrich eindrucksvoll seinen Ruf als Klasse-Steller. Seine Zuspiele wurden von Hauptangreifer Rene Strenz und Außenangreifer Christoph Priebe souverän verwandelt. „Im zweiten Satz hatte sich Bruder Leichtsinn bei uns eingeschlichen“, sagt Spielertrainer Thomas Endrusch. Nach einer 8:2-Führung verlor der Seebad-Sechser den Faden.

Stavenhagen kam auf 11:11 heran. Letztlich wurde dann aber wieder eine Schippe draufgepackt und noch deutlich gewonnen. Im dritten Satz sah man von Beginn an konzentriert spielende Usedomer. Es war aber erstaunlich, dass der SSV trotz eines 8:14-Rückstandes nicht frühzeitig die Flinte ins Korn warf, sondern mit viel Engagement versuchte, dem Favoriten das Leben schwer zu machen. Die Ahlbecker spielten aber nicht nur ihre Routine aus, sondern zeigten auch ihr Kämpferherz. „Gerade in der entscheidenden Phase haben wir die Punkte gemacht“, berichtet der Eintracht-Coach.

SV Turbine Greifswald II – SV Eintracht Ahlbeck 1:3 (16:25, 25:21, 18:25, 19:25). Motiviert bis in die Haarspitzen, brannte der Seebad-Sechser gleich zu Beginn ein Feuerwerk von harten Angriffen ab. Außerdem ließen Walczak, Karsten Müller und Robert Neidel in der Feldabwehr kaum einen Ball passieren. „Es klappte alles, die Zuspiele und die Blockarbeit“, zog Endrusch nach dem ersten Satz, ein Fazit. Doch seine Mine verfinsterte sich schnell: Im nachfolgenden Durchgang war plötzlich Sand im Getriebe. „Wir haben es einfach nicht geschafft, trotz guter Zuspiele von Schober, den Turbine-Block zu überwinden. Irgendwie standen wir uns selber im Weg“, legte Endrusch den Finger in die Wunde. Nach dem verlorenen zweiten Satz richtete Endrusch sein Team wieder auf: „Männer, noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Schließlich wollen wir als Doppelsieger aus der Halle gehen.“ Seine Worte fanden Gehör, denn schon kurz darauf kam die Angriffsmaschinerie der Usedomer wieder auf Touren. Auch der Block stellte sich besser auf die Spielweise der Boddenstädter über die Mitte ein. Letztlich dominierte die Eintracht auch den vierten Durchgang, wobei Priebe, Walczak und Strenz die fleißigsten Punktesammler waren. „Entscheidend war, dass wir kaum einen richtigen Fehler gemacht haben. Das hat die Greifswalder sichtlich beeindruckt“, freute sich Endrusch über den am Ende noch sicheren Sieg.

Ahlbeck: Jan Schober, Endrusch, Strenz, Priebe, Müller, Walczak, Neidel.

Wolfgang Dannenfeldt

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