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Ahlbeck gibt Tabellenführung ab

Ahlbeck gibt Tabellenführung ab

Die Eintracht-Volleyballer tauschen durch eine 2:3-Niederlage den Platz mit Einheit Ueckermünde

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Die Ahlbecker Volleyballer (r.) schließen einen Angriff erfolgreich ab. FOTO: WOLFGANG DANNENFELDT

Stralsund/Ahlbeck . Die Siegesserie der Volleyballer des SV Eintracht Ahlbeck in der Landesklasse-Ost ist beendet. Nach sechs Erfolgen hintereinander unterlag der Seebad-Sechser am Wochenende seinem ärgsten Rivalen, dem FSV Einheit Ueckermünde, mit 2:3. Danach fuhren die Ahlbecker drei Zähler ein. Klar und deutlich wurde der gastgebende Stralsunder VV II mit 3:0 bezwungen.

OZ-Bild

Die Eintracht-Volleyballer tauschen durch eine 2:3-Niederlage den Platz mit Einheit Ueckermünde

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In der Tabelle sind die Insulaner jetzt auf Rang zwei zurückgefallen, drei Punkte hinter Einheit Ueckermünde.

Eintracht Ahlbeck – Einheit Ueckermünde 2:3 (25:20, 20:25, 25:19, 19:25, 13:15). Nicht nur das Resultat, sondern auch die Spieldauer von 90 Minuten hat gezeigt, dass dieses Spiel die Bezeichnung Spitzenbegegnung völlig verdient hatte. Der gesamte Spielverlauf in allen fünf Sätzen war recht ausgeglichen. „Dass wir diese Partie hauchdünn verloren haben, lag nicht etwa an fehlender Einsatzbereitschaft“, sagt Thomas Endrusch, der Spielertrainer der Eintracht. „Jeder von uns hat sein Bestes gegeben. In den entscheidenden Phasen war Fortuna halt nicht auf unserer Seite.“

Seine Mannschaft kam im ersten Satz des Spiels zunächst nur schwer in Tritt. Ueckermünde ging in Führung und behielt diese über die Stationen 9:5 und 13:9 . „Doch dann haben wir endlich Fahrt aufgenommen“, so Endrusch. „Wir konnten rechtzeitig zum 15:15 ausgleichen und haben das Spiel später noch sicher sicher mit 25:20 gewinnen.“

Auch im zweiten Durchgang lagen die Insulaner nach den ersten Ballwechseln vorn. Annahme, Zuspiele und Angriff klappten bisweilen hervorragend. Und so lief bei den Ahlbeckern bis zum 12:7 alles optimal. „Doch letztlich konnten wir den kostbaren Vorsprung nicht über die Zeit bringen“, berichtet der Eintracht-Übungsleiter. Am Ende dieses zweiten Durchgangs hatte die Mannschaft aus dem Uecker-Randow-Gebiet mit fünf Punkten Vorsprung das bessere Ende für sich.

Auch der dritte und vierte Satz endete für die Ahlbecker Volleyballer mit einem Sieg und einer Niederlage, so dass der Tiebreak entscheiden musste. Zunächst flutschte es in der Verlängerung auf Seiten des Seebad-Sechser. Die Aufschläge kamen druckvoll über das Netz und auch das Angriffsspiel wurde schnell und variabel gestaltet. Schön anzusehen waren die präzisen Pässe von Zuspieler Jan Schober, die zumeist von Priebe, Walczak oder Strenz konsequent verwertet wurden. Bis zur 10:7-Führung lief alles nach Plan, doch dann kämpften sich die Haffstädter Stück für Stück wieder heran. Im Finish hatten sie dann auch knapp mit 15:13 die Nase vorn.

Stralsunder VV II – Eintracht Ahlbeck 0:3 (7:25, 10:25, 10:25). In nur 45 Minuten hatten die Insulaner das Spiel für sich entschieden, so groß war die Überlegenheit. „Es war erstaunlich, wie die Jungs die Schlappe gegen Ueckermünde verdaut hatten“, freute sich Thomas Endrusch. Letztlich aber war seine Truppe für die noch sehr jungen Sundstädter ein unverdaulicher Brocken.

Schon im ersten Satz bildete die starke Annahme der Ahlbecker das Grundgerüst für den Erfolg. Aber auch im Block (Kruk) und in der Feldabwehr (Neidel) zeigte sich das Seebad-Team auf der Höhe der Situation. Dadurch konnten sie ihre starken Angriffe über die Außenpositionen einsetzen, wobei Jan Schober die Bälle sehr variabel verteilte.

Nach einem 25:7 in Durchgang eins wurden auch die nachfolgenden Sätze sicher gewonnen. „Wir haben von vornherein immer deutlich geführt und uns das Zepter nicht aus der Hand entreißen lassen“, sagt Endrusch. „Die Stralsunder haben zwar nie aufgesteckt, konnten aber gegen unseren gut gestellten Block kaum etwas ausrichten.“

Ahlbeck: Jan Schober, Kruk, Endrusch, Müller, Walczak, Priebe, Strenz, Neidel.

Wolfgang Dannenfeldt

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