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Ahlbecker Volleyballer auf Rang drei

Ahlbecker Volleyballer auf Rang drei

SV Einheit Schwerin sichert sich den Meistertitel in der MV-Landesklasse / TSV Graal-Müritz ist Zweiter

Graal-Müritz/Ahlbeck Es hat nicht geklappt mit dem Sprung auf das oberste Treppchen. Vielmehr mussten sich die Volleyballer des SV Eintracht Ahlbeck in der Finalrunde der MV-Landesklasse-Meisterschaft nach Niederlagen gegen den SV Einheit Schwerin (1:3) und Gastgeber TSG Graal-Müritz (2:3) mit Platz drei begnügen. Der Titel ging an den Sechser aus der Landeshauptstadt, der beide Spiele gewann.

SV Einheit Schwerin —

SV Eintracht Ahlbeck

3:1 (25:23, 18:25, 25:14, 25:20)

„Wir haben stellenweise gut dagegengehalten, doch insgesamt war der Gegner einen kleinen Tick stärker“, zeigte sich Ahlbecks Abteilungsleiter und Spieler Jens Weishaupt als fairer Verlierer. Zunächst hatten die Insulaner im ersten Satz mit 18:15 vorn gelegen. Im Finish wurden aber zu viele Eigenfehler produziert, so dass der Gegner daraus Kapital schlagen konnte. Nach dem Seitentausch zeigten dann die Ahlbecker, was in ihnen steckt. Durch konsequentes, druckvolles Angriffsspiel, wobei besonders Christoph Priebe und Rene Strenz punkteten, entschied der Eintracht-Sechser den zweiten Durchgang für sich zu entscheiden. Das bisher so ordentliche Spiel der Insulaner fand aber keine Fortsetzung. „Der Gegner hatte einen Zweitliga-Hünen in seinen Reihen, der hat immer wieder Lücken bei uns gefunden“, berichtet Weishaupt. Zwar versuchte der Seebad-Sechser im vierten Durchgang das Steuer herumzureißen, doch vergebens. Die Schweriner, obwohl ohne Auswechsler angereist, ließen sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen.

TSV Graal-Müritz —

SV Eintracht Ahlbeck 3:2 (24:26, 25:23, 25:22, 17:25, 15:10) Ahlbeck lag zwischenzeitlich im ersten Durchgang mit 8:9 zurück, doch dann wurde der Turbo eingeschaltet und und ein Sieg herausgespielt. Doch wuchern konnte der Seebad-Sechser mit diesem „Pfund“ aber nicht. Man leistete sich viele einfache Fehler im Spielaufbau und in der Feldabwehr und verlor die Sätze zwei und drei. Im vierten Durchgang zeigten die Usedomer noch einmal eine Leistungssteigerung, agierten jetzt wesentlich engagierter und bestimmten die Szenerie. „Robert Neidel hat als Libero seine Abwehrposition glänzend ausgeübt und Robert Walczak seine Angriffe zum großen Teil gut durchgebracht“, sagt Weishaupt. Dessen Team führte dann auch im Tiebreak mit 4:1 und wähnte sich schon auf der Siegerstraße.

Doch in der Folge ließ die Konzentration nach, wovon letztlich der Gegner profitierte. „Am Einsatzwillen hat es nicht gelegen. In entscheidenden Phasen fehlte auch ein wenig Glück“, so Ahlbecks Spielertrainer Thomas Endrusch in seinem Fazit.

Für Ahlbeck traten an: Endrusch, Müller, Weishaupt, Jan Schober, Kruk, Strenz, Walczak, Priebe, Neidel

Von Wolfgang Dannenfeldt

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