Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Berliner und Heringsdorfer Puckjäger vereint

Heringsdorf Berliner und Heringsdorfer Puckjäger vereint

Das „Fischstäbchenturnier“ für Laufschüler ab dem Jahrgang 2007 war zugleich auch das Ende der diesjährigen „Eishockeyzeit“ in Heringsdorf.

Heringsdorf. Das „Fischstäbchenturnier“ für Laufschüler ab dem Jahrgang 2007 war zugleich auch das Ende der diesjährigen „Eishockeyzeit“ in Heringsdorf.

Zum Abschluss der Saison, geplant war ein Spiel zwischen den hiesigen „Schamasen“ und den Berliner Eisbären, waren die Hauptstädter mit 55 Spielern angerückt. „Über viele Jahre hinweg hat sich eine tolle Freundschaft zum Heringsdorfer Team entwickelt, da sind wir natürlich sehr gern auf die Insel gekommen“, sagt der verantwortliche Berliner Trainer Maik Sanftenberg.

Da aber von den einheimischen Talenten ein Großteil krank war, wurden die Mannschaften hauptsächlich aus den Berliner Spielern gebildet, ergänzt durch die gesunden Heringsdorfer Ulrike Schütt, Malte Reyher und Mathis Burow. Auch wenn während der 15minütigen Spiele ernsthaft um jeden Puck gekämpft wurde, so war die Veranstaltung dennoch nicht „bierernst“. Die Mannschaftsnamen sagen da so einiges aus: Auf dem Eis standen die Teams Axolot, Fischkopp, Fischgräte, Stinkefisch, Elefantenrüsselfisch und Knurrhahn. Nach jeder Minute gab es einen fliegenden Wechsel innerhalb der Mannschaften. Es gab zwar einige Stürze, aber aufmunternde Rufe der Trainer und Eltern sorgten dafür, dass schnell wieder der nächste Zweikampf gesucht wurde. Von vielen Zuschauern begleitet, wurde jeder Treffer und jede tolle Torwartparade laut bejubelt.

In achtzehn Spielen wurden 75 Treffer erzielt. Die Nachwuchsschiedsrichter des Usedomer Vereins, Felix Reyher, Paul Burow und Jonas Richter, hatten das Spielgeschehen bestens im Griff. Selbst an ihrem 40. Geburtstag übernahm Carita Ulbrich die Wettkampfleitung. Tini Burow überreichte allen Spielern bei der Siegerehrung einen Erinnerungspuck.

Der Berliner Zuschauer Achim Markert war mit vielen Hauptstädtern auf eine Stippvisite nach Usedom gekommen. „Es ist erstaunlich, wie hier mit dem Nachwuchs gearbeitet wird. Unserem Enkel Janik, der im Team Knurrhahn im Tor stand, hat es ganz toll gefallen. Den Schwung von diesem Turnier nehmen unsere Talente garantiert mit nach Berlin. Und wir konnten zudem noch eine Runde am Strand genießen.“

Von Gert Nitzsche

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Usedom
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.