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Wolgast Blamage abgewendet

Wolgast schafft 2:2 beim Tabellenvorletzten Murchin erst kurz vor dem Abpfiff

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Rot-Weiß Wolgast — hier Philipp Schulz am Ball — mit dem Zug nach vorn. Erst in der Schlussphase gelang ein Remis.

Quelle: Wolfgang Dannenfeldt

Wolgast. Murchin/Wolgast Der 19. Spieltag der Fußball-Landesklasse/Staffel II lief nicht zu Gunsten der drei Top-Mannschaften. Strasburg (1.) verlor mit 2:3 gegen Ferdinandshof (6.). Der Pasewalker FV zog gegen Siedenbollentin (4.) mit 0:2 den Kürzeren. Und Wolgast kann beim SV Murchin/Rubkow (ist dadurch Zwölfter) zumindest einen Punkt holen und rutscht sogar in der Tabelle als Zweiter vor die Pasewalker. Dennoch schaut RW-Trainer Uwe Schröder gar nicht so verdrießlich drein: „Wir haben die Anfangsphase verschlafen und sind dafür bestraft worden. Doch wie sich die Mannschaft dann bemühte, das Steuer herumzureißen, ist aller Ehren wert.“

Nach knapp 15 Minuten lagen die Wolgaster gegen den Tabellendreizehnten, Murchin/Rubkow, der das Hinspiel 0:6 verloren hatte, durch zwei Kontertore mit 0:2 zurück. Zuvor musste RW-Keeper Philipp Zimmermann nicht einen Ball parieren. Die Rot-Weißen wankten zwar ein wenig, fielen aber nicht. In der Folge wurde aus allen Reihen Druck erzeugt — und das Spiel lief nur noch in eine Richtung.

Letztlich dauerte es aber bis zur 31. Minute, ehe das 1:2 fiel. Nach einer Flanke von Schulz köpfte Kohr das Leder an die Latte, den zurückspringenden Ball versenkte Kopplin aus Nahdistanz. Und weiter ging die Post in Richtung Murchiner Gehäuse ab. Oehlert, Witt, R. Zimmermann und Piechotka sorgten von hinten heraus für den Ballnachschub, während Hogh, Schulz, Zok und Kohr mit ständigem Positionstausch versuchten, im massiven Abwehrblock der Gastgeber Lücken zu finden. Einzige Ausbeute waren bis zum Pausenpfiff zwei Kopfballchancen für Piechotka und Kohr.

Nach der Pause ging es dann fast nur noch in eine Richtung. Doch vor dem Murchiner Tor war zumeist Endstation. Auch der gut gemeinte Distanzschuss (75.) von Künnemann und Kohrs Kopfball (78.) brachten keinen Erfolg. Letztlich war aber Witt zur Stelle. Er sorgte mit einem tollen Direktschuss aus 16 Metern für das 2:2 (87.). Es war sogar noch ein Punktedreier möglich, doch in der Nachspielzeit fehlten Witt, Dorosjan und auch dem nach vorn geeilten Torwart Zimmermann (mit einem Kopfball) das notwendige Quäntchen Glück.

Aufstellung Wolgast: P. Zimmermann — Oehlert (72. Dorosjan), Witt, Piechotka, R. Zimmermann — Hogh, Kohr, Kollhoff (60. Künnemann), Kopplin — Schulz, Zok

Von Wolfgang Dannenfeldt

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