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Brisantes Derby in Ahlbeck

Brisantes Derby in Ahlbeck

Ahlbeck Für die Fans wird es sicher ein spannendes Handball-Match, wenn sich morgen ab 19 Uhr der Stralsunder HV und Gastgeber HSV Insel Usedom in der Ahlbecker Pommernhalle gegenüberstehen.

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In Stralsund war der HSV vor allem aufgrund einer schlechten zweiten Hälfte deutlich unterlegen. Die HSVer hoffen, dass Gordon Wicht (r.) auch im Rückspiel dabei sein kann.

Quelle: Andreas Dumke

Ahlbeck Für die Fans wird es sicher ein spannendes Handball-Match, wenn sich morgen ab 19 Uhr der Stralsunder HV und Gastgeber HSV Insel Usedom in der Ahlbecker Pommernhalle gegenüberstehen. Zwar ist die 3. Liga rechnerisch für die Usedomer gelaufen, doch die Brisanz des „Kellerduells“ liegt darin, dass das Landes-Derby für die Handballer aus der Hansestadt purer Überlebenskampf ist. Der Stralsunder HV wird in diesem Spiel versuchen, den Anschluss an das rettende Ufer wieder herzustellen. Zum ersten Nicht-Abstiegsplatz (Hannover) fehlen drei Punkte.

Unsere Jungs werden bis zum Umfallen kämpfen.“Nico Heidenreich, HSV-Vorstand

Einen Punktzuwachs auf seiten des SHV wollen die Usedomer aber verhindern. „Diese Begegnung ist natürlich ein Prestige-Duell“, sagt Nico Heidenreich, Geschäftsführer der HSV-GmbH. „Wir haben schon mehrmals in dieser Saison gezeigt, dass wir auch richtig Handball spielen können. Gegen Stralsund wollen wir alle Möglichkeiten nutzen, um zwei Punkte zu holen“, sagt Heidenreich. Allerdings geht auch er nicht „blauäugig“ in diese Partie. „Natürlich ist Stralsund uns gegenüber im Vorteil. Der SHV kommt als Favorit in die Halle, so dass von der sportlichen Seite her alles klar ist. Unsere Jungs werden kämpfen bis zum Umfallen.“ Dabei muss Trainer Piotr Frelek allerdings auch auf die Stärke der sogenannten zweiten Reihe bauen. Mit Patrick Glende fehlt ein wichtiger Spieler definitiv.

Hinter dem Einsatz von Wojciech Zydron und Gordon Wicht stand gestern Abend noch ein Fragezeichen. „Dass in diesem Derby der Tabellenletzte auf den -vorletzten trifft, hatte vor der Saison sicherlich keiner zwingend erwartet“, sagt SHV-Vize-Präsident Ralf Brehm. „Doch wir glauben noch an den Klassenerhalt. Dazu brauchen wir zwingend einen Erfolg auf der Insel. Dass das kein Selbstläufer wird, zeigt das Ergebnis des HSV im Januar gegen den VfL Potsdam. Gegen dieses Spitzenteam überzeugten die Usedomer mit einem 31:28-Heimerfolg“, so der SHV-Chef weiter und ergänzt: „Für den SHV ist es somit zwingend erforderlich, eine andere Leistung als beim letzten Heimspiel gegen Hannover abzurufen, um in Ahlbeck bestehen zu können.“ Stralsunds Kapitän Markus Dau zeigt sich trotz der prekären Situation optimistisch: „Wir fahren nach Usedom, um dieses Derby für uns zu entscheiden. Mit der zu Anfang des Jahres gezeigten Leistung ist dies auch durchaus möglich. Ich freue mich sehr auf die Halle und das Publikum in Ahlbeck, schließlich habe ich dort eine schöne Zeit als Spieler erlebt.“

Die Handballer des HSV Insel Usedom II reisen morgen (Spielbeginn 14 Uhr) zum HSV Grimmen II. Zwar haben die Insulaner das Heimspiel mit 24:21 gewonnen, „doch es war eine Partie auf Augenhöhe. Sie wurde erst im Schlussspurt zu unseren Gunsten entschieden“, sagt Usedoms Coach, Nico Heidenreich. Auch diesmal wird es zwischen beiden Kontrahenten sicher eng zugehen. „Wir treten die Reise nicht an, um uns eine Klatsche abzuholen. Unsere Mannschaft ist gefestigt genug, um in Grimmen etwas zu reißen. Wichtig ist, dass wir kühlen Kopf bewahren und uns mit Geduld Chancen herausspielen“, sagt Heidenreich. Bis auf Linksaußen Phillipp Stachow ist personell alles an Bord.

Die Senioren des Wolgaster HV müssen morgen (Anwurf 14 Uhr) bei der SG Handball Greifswald antreten. Die B-Juniorenrinnen spielen am Sonntag (Anwurf 12 Uhr) beim HV Altentreptow.

Weitere Ansetzungen HSV und SG-Vorpommernteams auf der Facebookseite des HSV

Von Ralf Edelstein, Ines Sommer und Wolfgang Dannenfel

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