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Der letzte Pass kam zu selten an

Kröslin Der letzte Pass kam zu selten an

Krösliner verlieren im Vorbereitungsspiel gegen Sturmvogel Völschow mit 1:2

Kröslin. Ohne seinen „besten Anzug“, so Trainer Carsten Niemann, bestritt Fußball-Kreisoberligist SV Kröslin (8. Platz) sein letztes Vorbereitungsspiel auf die diesjährige Rückrunde. Mit Sturmvogel Völschow, ebenfalls Platz acht in der Kreisoberliga Mecklenburg-Seenplatte, hatte Kröslin einen interessanten Spielpartner eingeladen, der verdient 2:1 gewann.

Niemann musste auf Leistungsträger wie Hensel, Michalsky, Richter und Schumacher verzichten, wodurch er die Nachwuchsspieler Sturzwage, Trademann und Wunderwald 90 Minuten unter die Lupe nehmen konnte.

Bis zum 0:1 (24.), nach einem Schuss an den Innenpfosten, bot der Gastgeber den routinierten, körperlich überlegenen Völschowern Paroli. „Da haben wir aus dem Mittelfeld heraus spielerisch gute Ansätze gezeigt, doch leider kam der letzte Pass zu selten an“, bedauerte Niemann, dass aus der ansprechenden Anfangsphase zu wenig gemacht wurde. Der junge Wunderwald hatte zuvor die große Chance (19.) zur Führung, verstolperte den Ball aber in der Aufregung. Anschließend häuften sich leichtfertige Ballverluste. Das 0:2 (27.) durch einen Konter, nach Krösliner Standard in der gegnerischen Hälfte, erzielten die erfahrenen „Sturmvögel“ clever. Doch der SVK setzte weiter auf Angriff. Zunächst verschoss Brandt jedoch einen Strafstoß (36.), nach Foul an Haase, ehe Jacubowsky, nach einem Freistoß, den Ball zum 1:2 (44.) einschob. Damit waren die Tore des Tages schon gefallen.

Nach der Pause kam von den Gästen kaum noch Angriffswirkung. Aber auch Kröslin blieb bis auf eine Situation (80.), in der Wunderwald die feine Vorarbeit von Oerkvitz vergab, ungefährlich. „Statt zu schießen, war das ein Haken zu viel“, so Niemann. Der Trainer lobte Völschow als zweikampfstarken, aber nicht unfairen Gegner, der vor allem den jungen Spielern zeigte, wie robust es auf dem Platz zugehen kann. „Bis zur Topform werden wir wohl noch ein paar Spiele brauchen. Wir hoffen aber auf Punkte gegen Weitenhagen“, so Niemann auf den Rückrundenauftakt blickend.

 



Bert Belitz

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