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Sport Usedom Doppelerfolg: Ahlbeck stürmt an die Spitze
Vorpommern Usedom Sport Usedom Doppelerfolg: Ahlbeck stürmt an die Spitze
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00:00 04.12.2017
Ahlbeck

Ganz nach Plan verlief am Wochenende der zweite Spieltag in der Volleyball-Landesklasse für die Herren des SV Eintracht Ahlbeck. Durch zwei klare 3:0-Siege über den Stavenhagener SV und den ISV Rostock hat sich das Team um Spielertrainer Thomas Endrusch mit 12 Zählern erstmals an die Spitze der Staffel Ost gesetzt. Punktgleich dahinter folgt der TSV Graal-Müritz vor Gryps Greifswald. „Wir konnten zuletzt nicht durchgängig trainieren. Umso mehr freue ich mich, dass die Mannschaft diesmal solch eine gute Leistung abgeliefert hat. Alle eingesetzten Aktiven wussten sich gerade in kritischen Phasen zu steigern", sagte der Ahlbecker Coach.

Eintracht Ahlbeck – Stavenhagener SV 3:0 (25:20, 25:21, 25:22). Gegen den „unbequemen Gegner“ (O-Ton Trainer Endrusch) startete die Eintracht verhalten und sah sich nach einer Viertelstunde mit 6:8 im Hintertreffen. Das verunsicherte die Gastgeber aber keineswegs, in der Folge zelebrierten sie konsequent ihr variables Angriffsspiel. Beim 10:10 wurde gleichgezogen und spätestens bei einer eigenen 17:14-Führung der Vorsprung nicht mehr aus der Hand gegeben.

Ausschlaggebend für den Erfolg im ersten Satz waren in erster Linie die tolle Blockarbeit von Robert Walczak sowie die super Angriffsleistung von Christoph Priebe, der über die Außenposition immer wieder erfolgreich durchkam. Nach dem Wechsel das gleiche Bild, nur dass die Ahlbecker von Beginn an deutlich machten, wer der Herr im Hause ist. Im dritten Durchgang versuchte der SSV das Steuer noch herumzureißen, doch letztlich spulten die Insulaner routiniert ihr Programm herunter. Angetrieben von Zuspieler Jan Schober und Irek Kruk, punkteten vor allem Strenz und Priebe in schöner Regelmäßigkeit.

Eintracht Ahlbeck - ISV Rostock 3:0 (25:15, 25:21, 25:14). Trainer Endrusch hatte seinen Schützlingen vor der Begegnung eingeimpft, das Spiel konsequent anzugehen. Und das taten sie dann auch mit Bravour. In der Anfangsphase hielten die Hansestädter noch mit, mussten dann aber mehr und mehr Federn lassen. Vor allem profitierte der Seebad-Sechser von den Abstimmungsproblemen der Rostocker. Das Bild änderte sich im zweiten Satz. Jetzt entwickelte sich ein Match auf des Messers Schneide. „Da haben wir einfach stellenweise schlecht geblockt, gestatteten den Rostockern viele leichte Punkte. Das wäre beinahe ins Auge gegangen“, legte Endrusch den Finger in die Wunde. Die Pause zum dritten Durchgang tat seinen Männern offensichtlich gut. Denn während bei den Ahlbeckern besonders Kruk und Strenz in schöner Regelmäßigkeit punkteten, hatte die ISV-Vertretung nichts mehr zum Zusetzen und wurde letztlich immer mehr zum Spielball der siegreichen Ahlbecker.

Eintracht Ahlbeck: J. Schober, Neidel, Walczak, Kruk, Priebe, Strenz, Müller, Weißhaupt, Endrusch.

Wolfgang Dannenfeldt

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