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Dornhaie gewinnen Finale gegen Dorsche

Heringsdorf Dornhaie gewinnen Finale gegen Dorsche

Die Nachwuchs-Eishockeyteams und die Zuschauer hatten Spaß beim Weihnachts-Fischstäbchenturnier

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Die jungen Eishockeyspieler nutzten in Heringsdorf (fast) jede Gelegenheit, um zu Treffern zu kommen. FOTO: GERT NITZSCHE

Heringsdorf. Sie waren tatsächlich gekommen: Die Eisbären aus Berlin. Doch natürlich hatten die Team-Verantwortlichen nur die kleinen „Eisflitzer“ geschickt, um so bei dem Bambini-Turnier (Jahrgang 2007 und jünger) in Heringsdorf die Chancengleichheit zu wahren. Mitgespielt haben auch junge Eishockeyspieler aus Rostock und vom gastgebenden Roll- und Eissportverein Heringsdorf (REV).

Die REV-Crew hatte alle Spieler auf sechs Mannschaften aufgeteilt und den Teams landestypische Namen verpasst. So traten die Mannschaften „Scholle“, „Sprotte“, „Knochenfisch“, „Dornhai“, „Strahlenflosser“ und „Dorsch“ im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ an. „Die Eishockeyknirpse sollen vor allem Freude am Spiel haben. Und es hat auch Spaß gemacht, ihnen zuzuschauen“, sagt Carita Ulbrich vom REV.

Jedes Spiel dauerte 20 Minuten. Die Angriffs- und Verteidigungsreihen wechselten im Minutentakt. Das war für jeden Spieler anstrengend. Dornhai-Keeper Konrad Schwierzy, er spielt ansonsten für die Schamasen Heringsdorf, stand 100 Minuten im Kasten und war dann ziemlich fertig: „Ich weiß gar nicht, wie viele Tore ich kassiert habe. Aber sehr viele habe ich auch verhindert.“ Beim Duell „Knochenfisch“ gegen „Strahlenflosser“ gab es die meisten Treffer. 12:4 endete diese Begegnung.

Die „Dornhaie“ setzten sich im Finale gegen die „Dorsche“ mit 2:1 durch. „Ich habe gar nicht erwartet, dass ich im Team der Dornhaie so gut spiele. Ich fand den Namen lustig und dann wurden wir auch noch Sieger“, freut sich der Heringsdorfer Carl Ramthun.

Die drei jungen Schiedsrichter Felix, Paul und Marlon leiteten alle 15 Spiele ganz sicher. Souverän erkannten sie Fouls und andere Regelverstöße.

Viele Berliner wurden von den Eltern oder Großeltern begleitet. Sabine und Reinhard Kuß waren mit ihrem Enkel Marc Jon angereist. „Die zwei Tage hier auf der Insel waren einfach klasse. Es war wunderbar, was der Gastgeber organisiert hatte“, sagt Sabine Kuß.

Gert Nitzsche

OZ

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