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Sport Usedom Ehemaliger GFC-Coach übernimmt FC Insel Usedom
Vorpommern Usedom Sport Usedom Ehemaliger GFC-Coach übernimmt FC Insel Usedom
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00:05 23.06.2017

Hagen Reeck, der ehemalige Coach des Fußball-Verbandsligisten Greifswalder FC, kann künftig mit dem Fahrrad zum Training und zu den Heimspielen fahren. Er wohnt in Ahlbeck – und hat mit dem FC Insel Usedom, Dritter der Landesklasse II, vereinbart, dass er die nächsten zwei Jahre als Trainer in Bansin tätig sein wird.

„Natürlich helfe ich gern“, sagt Reeck. Er habe mit der Vereinsführung vereinbart, nicht nur sportliche Veränderungen herbeizuführen. „Die Insel gehört dem Handball“, sagt Reeck, der die Dinge in Bezug auf den Fußball nach und nach ändern möchte. „Die Struktur des Vereins und auch das Umfeld sind dabei interessant“, so Reeck. Der 57-Jährige kennt die Fußballer des FC Insel Usedom, hat auch das eine oder andere Spiel der Insulaner gesehen und bereits jetzt gute Kontakte zu Spielern und Verantwortlichen des Vereins. Reeck berichtet, dass mit dem Verein vereinbart wurde, dass er jederzeit gehen könne, wenn sich andere Aufgaben für ihn ergeben.

Für den Vereinschef des FCU, Sebastian Grünberg, ist diese Verpflichtung ein Glücksfall. „Ich war sehr überrascht, als ich davon hörte, dass Hagen bereit wäre, bei uns zu arbeiten“, sagt Grünberg.

„Schnell haben wir uns dann auch geeinigt. Hagen ist uns in seinen finanziellen Forderungen sehr weit entgegen gekommen. Die Gespräche über die sportliche Zukunft, vor allem der ersten Mannschaft, werden wir in den nächsten Tagen durchführen.“

Eingefädelt hat diesen Coup der bisherige Trainer des FCU, Roman Maaßen. „Wir sind sehr gut befreundet“, sagt Maaßen. „Ich habe unter ihm in Anklam gespielt. Und als klar war, dass Hagen in Greifswald zum Saisonabschluss kein Glück hat, haben wir darüber gesprochen, dass ich zurücktrete und er das Haupttraineramt übernimmt.“

Hagen Reeck ist seit 25 Jahren im Trainergeschäft. Maaßen wird ihn unterstützen. „Wir werden uns austauschen, er bestimmt jedoch Taktik und Aufstellung. Ich werde von ihm viel lernen können“, betont Maaßen, der beim VFC Anklam unter Reeck trainierte und spielte. Maaßen will künftig das Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainer sein.

Reeck, der seit 15 Jahren in Ahlbeck wohnt, arbeitete schon bei Energie Cottbus (495 Spiele neben Kulttrainer „Ede“ Geyer ), in den Vereinigten Arabischen Emiraten und auf Zypern (unter Ex-Bundesligaprofi Thomas von Heesen) als Co-Trainer. Fünf Monate war er Cheftrainer bei Apollon Limassol (First Division Zypern). Auch bei Eintracht Ahlbeck war der Fußball-Lehrer einige Zeit tätig.

Als erste Maßnahme in Vorbereitung auf die voraussichtlich stärkere, neu formierte Landesklasse-Staffel Ost wurde ein Sichtungstraining für den 27. Juni ab 18.30 Uhr am Bansiner Fischerweg angesetzt.

„Wer gern auf Landesebene Fußball spielen möchte, sich dazu berufen und in der Lage fühlt, ist herzlich willkommen, an diesem Training teilzunehmen“, sagt Maaßen. Erster Neuzugang ist der beste Torschütze des Pasewalker FV der letzten Saison, Philipp Rüh.

Verzichten muss der FC Insel Usedom zukünftig auf Flügelflitzer Dennis Zimmermann. Seine Dribblings, Flügelsprints und Tore werden der Mannschaft und den Fans des FC Insel Usedoms fehlen und noch lange in Erinnerung bleiben. Nach Christian Gamradt sagt mit Zimmermann ein weiterer technisch versierter Leistungsträger dem Landesklassen-Vertreter ade.

Roman Maaßen bedauert dies: „Dennis war auf der linken Seite eine Bank. Er war ein positiver Spieler ohne Macken. An seinen Schwächen hat er intensiv gearbeitet. Sein Weggang ist ohne Zweifel ein Verlust. Dennis ist in Bansin jederzeit gern gesehen.“

Im letzten Saisonspiel gegen Pommern Löcknitz (4:2) verabschiedete sich der 24-Jährige mit dem Treffer zum 3:2 gebührend und brachte sein Team damit auf Siegkurs. Mit neun Toren belegt er in der internen Torschützenliste den zweiten Platz. „Super, dass mir noch ein wichtiger Treffer gelang. Natürlich tut so ein Abschied weh. Es hatte in dieser Saison richtig Spaß gemacht. Der dritte Platz ist doch ein schöner Erfolg. Ich wünsche dem Team und dem Verein alles Gute für die Zukunft“, sagte das Bansiner Eigengewächs nach der Verabschiedung durch die Vereinsleitung mit etwas Wehmut.

Seit längerer Zeit pendelt Zimmermann von Lübeck, wo er arbeitet und mit Freundin lebt, zu den Spielen. Jetzt will er sich in der Hansestadt eine Existenz aufbauen und einen Verein suchen, wo seine fußballerischen Qualitäten sicher willkommen sein werden.

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