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Eishockey-Cracks in Leuven auf Rang sieben

Heringsdorf Eishockey-Cracks in Leuven auf Rang sieben

Die Usedomer Schamasen lernen bei einem Turnier in Belgien internationale Konkurrenz kennen

Heringsdorf. Da staunten die Nachwuchsspieler des Roll- und Eissportvereins Insel Usedom nicht schlecht, als sie eine Einladung zu einem Eishockey-Turnier in Belgien erhielten. Trainer Ronald Richter freute sich: „Wir sind gern nach Leuven gefahren. Unsere zwölf- bis dreizehnjährigen Jugendlichen haben in diesem internationalen Vergleich gut mitgehalten. Es ging auch um den Sportsgeist und dass Kinder lernen, sich gegenseitig zu achten und zu respektieren.“

Die jungen Usedomer Eishockey-Cracks (Schamasen) holten sich Verstärkung vom Rostocker EC und dem Mannheimer ERC, um gegen die Mannschaften aus Belgien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden mithalten zu können. Diese Spielgemeinschaft gewann ihr erstes Spiel mit 3:0 gegen die Gastgeber Chiefs Leuven. Das Match gegen die französischen Cholet Dogs endete 1:1.

Nach diesem sehr harten und körperbetonten Spiel mit vielen Checks und Fouls tat sich die Mannschaft im Zusammenspiel oft schwer und verpasste viele Torchancen. Aber es wurde gekämpft und dem Gegner nie leicht gemacht. Dank der guten Torwartleistung von Jan Hak (Mannheim) wurde so manches Tor verhindert. Dennoch folgten Niederlagen gegen den EV Duisburg (0:3), die Bisons Neuilly (0:2) aus Frankreich, gegen Smoke Eaters Geleen (0:2), die Amsel Tijgers (0:1/beide Niederlande) und die MadDogs Mannheim (0:2). Im Endspiel um Platz sieben wurden dann alle Kräfte gebündelt. „Es war das beste Spiel des Turniers. Die Kinder haben endlich als Mannschaft gekämpft und gezeigt, was sie draufhaben“, sagt Richter. So gelang es Sascha Albrecht, den Puck zweimal im gegnerischen Tor zu versenken. Das Spiel gewannen die „Insulaner“ mit 2:1. „Ich habe mich gefreut, endlich wieder mit meinen alten Kumpels Eishockey zu spielen. Und auch meinen Mitspielern aus Mannheim hat die coole Truppe gefallen“, sagt der ehemalige Schamase Oskar Held, der als starker Verteidiger fungierte. „Mir hat das Turnier auch sehr viel Spaß gemacht“, sagt der Schamase Jonas Richter. „Nur die lange Autofahrt nach Belgien war anstrengend.“

Carita Ulbrich

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