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Entscheidungsspiel dauert fünf Stunden

Entscheidungsspiel dauert fünf Stunden

Das Landesligateam von Motor Wolgast bezwingt FHSG Stralsund II mit 5:3 / Das Bezirksligateam verliert beim Greifswalder SV III mit 1,5:6,5

Wolgast. Mit großen Besetzungssorgen gingen die Wolgaster Schachspieler (Landesliga) in den Wettkampf gegen den im hinteren Mittelfeld platzierten Gegner aus Stralsund. Vier Stammspieler fehlten insbesondere an den wichtigen vorderen Brettern, dennoch gelang ein 5:3-Sieg.

So musste Stefan Klotzsche, der eigentlich am 8. Brett aufgestellt ist, zum für ihn ungewohnten 4. Brett wechseln. Er landete dennoch einen mit riskanten Angriffszügen erfochtenen Sieg. Ihm gleich tat es Ersatzspieler Jannis Lange, der einen Fehler seines Gegners zum Partiegewinn ausnutzte. Nach fünf weiteren Partien, vier Remis und einer Niederlage, führten die Wolgaster nur knapp mit 4:3 Punkten.

Ulf Schellner kämpfte nun im letzten Spiel gegen den Stralsunder Burkhard Jabbusch in einer Mammutpartie mit 63 Zügen und insgesamt fünf Stunden Spielzeit. Jabbusch wollte gewinnen, um seinem Team ein Unentschieden zu sichern. Schellner kämpfte hingegen mit geringem materiellem Nachteil um ein Remis für den Wolgaster Mannschaftssieg. Der Wert der Figurenstellung auf dem Brett war vollkommen unübersichtlich und schwer einzuschätzen. Um das Brett herum wagten die Zuschauer beider Teams keine Voraussage über den Spielausgang. Alle denkbaren Ergebnisse waren noch möglich. Im Endspiel zeigte Schellner aber sehr viel Courage und spielte selbst aktiv um den Sieg, nachdem sein Gegenüber ein Remisangebot abgelehnt hatte. Das brachte den erhofften Erfolg. Er führte seine Bauern derart gut voran, dass eine Umwandlung in eine Dame drohte. Jabbusch überschritt in dieser prekären Situation sein Zeitlimit, womit die Partie für ihn automatisch verloren war.

In der Bezirksliga trat Motor Wolgast II beim Greifswalder SV III an. Durch die Abstellung ihrer besten Spieler für die „Erste“ hatte man dort keine Chance zu einem Punktgewinn. Das Team unterlag mit 1,5:6,5 Brettpunkten. Den einzigen Partiegewinn verbuchte Steven Rockstroh gegen einen höher dotierten Gegner, ein schöner Erfolg für ihn. Willi Stelmachowski fügte noch ein Remis hinzu. Diese hohe Niederlage schmerzt aber nicht sonderlich, weil die Wolgaster weiterhin im sicheren Mittelfeld platziert sind.

Die Bretter (1-8) werden nach der Spielstärke der Mannschaftsmitglieder besetzt. Sie sind für die Saison verbindlich. Der beste Spieler sitzt am 1. Brett

Von Gerhard Blosze

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