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Sport Usedom „Ernährung und Bewegung gehören zusammen“
Vorpommern Usedom Sport Usedom „Ernährung und Bewegung gehören zusammen“
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00:00 22.03.2017
Jana Erdmann-Scheffler (37) Ernährungsberaterin und Personal Trainerin
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1 Was ist ein Lebensstil, der zu einem hohen Maß Gesundheit führt?

Dazu gehört zum einen eine vollwertige, ausgewogene Ernährung, die möglichst natürlich aufgebaut ist – das heißt mit wenig verarbeiteten Produkten und Zusatzstoffen, aber mit ausreichend Flüssigkeit.

Zum anderen gehören zu einem gesunden Lebensstil viel Bewegung und wenig Stress und Hektik.

2 Was macht eine ausgewogene Ernährung aus?

Dazu gehört, dass die Mahlzeiten täglich aus allen Nährstoffgruppen zusammengestellt werden – viel Gemüse, Vollkornprodukte, Obst, Milchprodukte sowie mehrmals wöchentlich Fisch, Fleisch und Eier konsumiert werden. Und ausreichend Flüssigkeit, am besten ungesüßt. Mit Fetten sollte moderat umgegangen und Süßes selten, dafür aber bewusst genossen werden.

3 Warum reicht es nicht, sich gesund zu ernähren? Welche Rolle spielt die Bewegung?

Viele Menschen verbringen lange Arbeitstage im Sitzen oder anderen ungesunden Haltungen. Dafür ist unser Körper nicht geschaffen. Die Muskulatur ist schließlich nicht mehr kräftig genug, um dem Körper die nötige Stabilität zu geben. Haltung und Körperstruktur verschlechtern sich. Ausgleichende Bewegung ist gut für den Stoffwechsel, Erhalt und Aufbau von Muskulatur und für das Herz-Kreislaufsystem. Das Stützsystem wird gestärkt und Rückenproblemen vorgebeugt.

4 Oftmals ist Zeit eine Ausrede für mangelnde Bewegung

Bewegung nützt selbst im Kleinen. Es hilft schon, auf den Lift zu verzichten und stattdessen Treppen zu steigen. Oder einen Spaziergang, bei dem man auf Haltung achtet und den Körper anspannt, in straffem Tempo zu absolvieren. Man kann selbst in die Morgentoilette Bewegung einbauen – zum Beispiel leichte Kniebeugen beim morgendlichen Zähneputzen. Wichtig ist, daran zu denken, dass Sport und Ernährung zusammengehören wie ein paar (Lauf-)Schuhe. Das ist wichtig, um möglichst bis ins hohe Alter fit und gesund zu bleiben und nicht auf Hilfe angewiesen zu sein.5 Diese Einsicht ist weit verbreitet. Es hapert mit der Umsetzung...

Wenn der innere Schweinehund zu stark ist, sollte man sich jemanden mit ähnlicher Motivation suchen – also Gruppendynamik nutzen, um ans Ziel zu kommen. Dabei hilft ganz sicher auch, mal einen geeigneten Kurs zu belegen. Angelika Gutsche Kontakt: www.ernaehrungsberatung-usedom.de

OZ

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