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Erster Heimsieg im Visier

Erster Heimsieg im Visier

Derbyzeit: Die Handballer des HSV Insel Usedom wollen gegen Fortuna Neubrandenburg zwei Punkte holen

Ahlbeck/Wolgast Die Viertliga-Handballer des HSV Insel Usedom sind ordentlich in die Saison gestartet. Nach drei Spielen haben sie vier Punkte durch zwei Auswärtssiege auf der Habenseite.

Und dennoch gibt es einen kleinen Makel. Das erste Spiel der Saison 2016/17 wurde in eigener Halle gegen die SG OSF Berlin mit 26:27 verloren. Das wollen die Jungs um Trainer Piotr Frelek wieder wettmachen. „Der Trainer kann personell aus dem Vollen schöpfen“, sagt Nico Scheer, Geschäftsführer der HSV-GmbH, der davon ausgeht, „dass das Team alles dafür gibt, die zwei Punkte in der Pommernhalle zu behalten. Der erste Heimsieg muss jetzt kommen, ist Pflicht.“

Die HSVer müssen morgen ab 19 Uhr also Farbe bekennen, wenn sie gegen Fortuna Neubrandenburg (bisher ein Sieg, eine Niederlage) antreten und gewinnen wollen. „Wir haben in der Vorbereitung zwei Mal gegen die Fortunen gespielt“, sagt Scheer. „Beim Turnier in unserer Halle haben wir die Neubrandenburger im Griff gehabt. Die Begegnung bei ihnen war ausgeglichen.“

Scheer sieht das bessere Potenzial bei seiner Mannschaft. „Unsere Spieler sind durchschnittlich größer und haben mehr Erfahrung.“ Ganz abschreiben will er die Fortunen aber nicht: „Neubrandenburg hat sehr viele junge Spieler eingebunden, die ursprünglich als A-Jugend in der Bundesliga hätten spielen können. Dann sind viele gestandene Sportler gegangen, so dass der Nachwuchs jetzt in der Ostsee-Spree-Liga das Niveau der Fortuna-Mannschaft bestimmt. Es wird trotzdem kein leichtes Spiel für uns werden.“

Ein Wiedersehen gibt es mit Felix Klepp (Jahrgang 1987). Der Neubrandenburger hat bis 2007 auf der Insel gespielt. Mit Sicherheit werden sich Ben Teetzen, Alex Leow oder Gordon Wicht auf ihren ehemaligen Mitspieler freuen.

Die Spieler der SG Vorpommern/Greifswald müssen morgen um 14 Uhr beim HSV Grimmen II antreten. Die SG wird seitens der sportlichen Führung des Vereins als „Ausbildungsmannschaft“ gesehen. „DasTeam ist gleichbedeutend mit der A-Jugend der SG Vorpommern“, berichtet Nico Heidenreich, ebenfalls Geschäftsführer der HSV-GmbH. „Wir haben uns bewusst gegen einen Aufstieg der Männermannschaft in die MV-Liga und für die Eingliederung der Junioren in den Spielbetrieb der Verbandsliga entschieden“, sagt Scheer. Die Handball-Verantwortlichen wollen so den Nachwuchs an den Männerbereich heranführen.

„Auch die Doppelbelastung für die A-Junioren ist gewollt“, sagt Heidenreich. „Der Kader, der je zur Hälfte aus Greifswalder und Usedomer Spielern besteht, ist groß genug, so dass jeder Spielanteile erhält.“ Dass die Junioren des öfteren Lehrgeld bezahlen, so wie beim 22:33 am ersten Spieltag gegen Barth, wird in Kauf genommen. „Natürlich sind die körperlichen Voraussetzungen im Männerbereich ganz anders. Da stehen dem A-Jugendspieler dann schon mal 30 Kilogramm mehr im Weg. Die Jungs haben gegen Barth aber auch gute Phasen gehabt. Wir gehen da sehr geduldig ran.“

Mit den Frauen und den E-Juniorinnen steigen weitere Mannschaften des Wolgaster HV ins Punktspielgeschehen ein. Die Frauen spielen in der Bezirksklasse am Sonntag (10 Uhr) in Burg Stargard. Die E-Juniorinnen treten in Altentreptow gegen Stavenhagen (So. 11.15 Uhr) und die SG Dargun/Demmin (So. 13.30 Uhr) an. Bereits am Samstag (10.30 Uhr) spielen die Mädchen der B-Jugend beim SV Warnemünde. Die D-Juniorinnen sind in Stavenhagen (Samstag 10 Uhr) aktiv.

Ralf Edelstein und Klaus-Dieter Mähl

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