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Extremes Küstenrennen vor und auf Usedom

Zinnowitz Extremes Küstenrennen vor und auf Usedom

Mit dem „X-Treme Coast Race“ will sich eine neue Sportveranstaltung auf der Insel etablieren / Athleten qualifizieren sich mit ihren Bestzeiten für die Anmeldung

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Mit dem Outrigger, einem Ausleger-Kajak, müssen die Teilnehmer eine 16 Kilometer lange Distanz bewältigen.

Quelle: Fotos: Hannes Ewert, Proevent

Zinnowitz. Das hat die Insel noch nicht erlebt: 40 Sportler aus dem In- und Ausland wollen im Juni 2017 die Küsten Usedoms erobern. Und zwar in vier verschiedenen Disziplinen – zu Wasser und auf dem Land. Derzeit laufen die Vorbereitungen für das Sportevent auf Hochtouren. Gestern wurde die Idee zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

OZ-Bild

Mit dem „X-Treme Coast Race“ will sich eine neue Sportveranstaltung auf der Insel etablieren / Athleten qualifizieren sich mit ihren Bestzeiten für die Anmeldung

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So ein Event hat es auf Usedom noch nicht gegeben. Es ist eine Premiere.“Dörthe Hausmann, UTG

Erstes Küstenrennen auf Usedom

Wann?

9. bis 11. Juni 2017 Start und Ziel: Sportstrand Zinnowitz Strecke: Entlang des Strandes in Zinnowitz; die Rad- und Laufstrecken stehen noch nicht eindeutig fest, werden sich aber rund um Zinnowitz befinden.

Disziplinen

Stand-Up-Paddeln (1km),

21,0975 Kilometer (Halbma.),

16 Kilometer Outrigger,

34 Kilometer Radfahren,

16 Kilometer Surfski Anmeldung:

www.xtreme-coast-race.de

„Der Sport ist in Zinnowitz seit vielen Jahren ein großes Thema. Mit der Sportschule gibt es einen starken Partner vor Ort“, erklärt Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin der Usedom Tourismus GmbH (UTG). „Und die Sportler gehören im Juni zu den ersten Gästen, die ihre Betten in dem neu sanierten Gebäude beziehen dürfen“, sagt sie stolz. Wie berichtet, wird seit Beginn der Vorwoche das Objekt für rund acht Millionen Euro saniert.

„Mit dem Event haben wir ein Alleinstellungsmerkmal. Es gibt in der Region oder sogar in Norddeutschland nichts Vergleichbares“, sagt die UTG-Chefin.

„Die erste Idee war damals, ein Rennen zwischen Läufern und Wassersportlern auszutragen“, sagt Roman Klawun von der Rostocker Veranstaltungs-Agentur ProEvent. „Der Entwurf wurde allerdings schnell verworfen, da wir aufgrund des Windes nicht vorhersagen können, ob es dann wirklich ein Rennen gibt“, erklärt er.

Dann kam die Idee, eine Distanz von 88 Kilometer in vier verschiedenen Sportarten zurückzulegen. „Das erste Mal haben wir dies vor drei Jahren zwischen Wismar und Rostock-Warnemünde veranstaltet“, erklärt er. Seitdem haben die Veranstalter viel dazu gelernt und planen nun die Neuauflage auf Usedom. „Durch die unmittelbare Nähe zu Berlin haben wir einen unwahrscheinlichen Zulauf an guten Sportlern aus der Bundeshauptstadt“, erklärt der Veranstaltungsexperte.

Theoretisch kann jeder Freizeitsportler an der Veranstaltung teilnehmen. Doch die Sache hat einen kleinen Haken: Die Teilnehmeranzahl ist auf 40 Männer und Frauen begrenzt. „Jeder Athlet meldet sich mit seinen persönlichen Bestzeiten an. Heißt, sie müssen beispielsweise den Halbmarathon schneller als 1:20 Stunden bewältigen. Und das ist ziemlich schnell. Es werden somit viele Profisportler dabei sein. Einige haben schon nationale Titel gewonnen“, erklärt Klawun.

Bis zum Beginn des Sport-Wochenendes möchten die Organisatoren so viel wie möglich lokale Partner ins Boot holen, die sich mit der Veranstaltung identifizieren. „Bei Vereinen fragen wir nach Helfern.

Ohne diese geht es nicht. Und die Helfer können durch ihre Unterstützung Geld erwirtschaften, welches in die Vereinskasse fließt.“

Für die UTG bedeutet diese Veranstaltung nach eigenen Aussagen vor allem einen Sprung nach vorne in der Markenentwicklung der Insel Usedom. „Das Thema Sport spielt bei den Gästen eine immer wichtigere Rolle“, so Hausmann.

Die Zuschauer können das Spektakel vor allem beim Start und beim Wechsel auf eine andere Disziplin verfolgen. „Alle Wechsel zwischen Wasser- und Landaktivitäten finden am Zinnowitzer Sportstrand statt“, erklärt Klawun. Auch von der Seebrücke ist der Blick auf das Geschehen möglich. „Es wird mit Sicherheit sehr spannend. Die Teilnehmer sind sehr ehrgeizig. Vor drei Jahren gab es einen Unterschied von nur acht Sekunden. Auf einer Strecke von 88 Kilometern ist das eigentlich gar nichts“, sagt Klawun. Die ersten kamen nach etwa fünf Stunden ins Ziel. Mit einer Beachparty am Strandaufgang 8Q soll der Tag ausklingen.

Hannes Ewert

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