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Fußballplatz nun auch von Leichtathleten nutzbar

Swinemünde Fußballplatz nun auch von Leichtathleten nutzbar

Die Stadt investierte mehr als 700000 Euro in ihr Stadion an der Malejkistraße / Sanierung zieht Kritik nach sich

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Frei von Konflitken: die neue Weitsprunganlage. Anders sieht es bei den Stationen für Kugelstoßen und Hammerwurf aus.

Quelle: Foto: : Osir

Swinemünde. Die Stadt Swinemünde hat ihr Stadion an der Matejki Straße erneuert. Die Heimstatt des bekannten Fußballvereins Flota kann jetzt auch von Leichtathleten genutzt werden.

Denen steht nunmehr eine 400 Meter lange Rundlaufstrecke mit vier Bahnen zur Verfügung, zudem eine 100 Meter lange Laufbahn mit sechs Spuren, ein Hindernisparcours mit Wassergraben, ein Hochsprungständer sowie Stationen für Weitsprung und Dreisprung, Kugelstoßen, Hammer- sowie Speerwurf.

Ausbau und Beleuchtung des Stadions kosteten fast 2,9 Millionen Zloty (mehr als 700000 Euro). Die Sanierung war vorab mit Vertretern der Swinemünder Sportvereine besprochen worden. Das ausgebaute Stadion ist öffentlich zugänglich und videoüberwacht. Die Polnischen Leichtathletik-Föderation zertifizierte es umgehend.

So schön das alles auf den ersten Blick ist, ganz konfliktfrei verlief die Neuerung nicht. Die Modernisierung löste auch Kontroversen unter Leichtathleten aus. Der bekannte und renommierte Trainer Jerzy Lapinski vom Leichtathletik-Verein MKL Maraton Swinoujscie kritisiert einige Lösungen, die beim Ausbau eingeführt worden sind. Er reibt sich daran, dass die von Leichtathleten geworfenen Speere, Kugeln und Hammer auf den Rasen fallen, auf dem die Fußballspieler von Flota Swinoujscie spielen. Das sei unmöglich und nicht durchdacht. „Niemand hat mit uns Leichtathleten über die Verbindung eines Leichtathletik-Stadions mit einem Fußballfeld gesprochen“, nörgelt Lapinski. Die Idee, die Station zum Kugelstoßen auf das Fußballfeld auszurichten, sei absurd. Speer oder Diskus würden keinen größeren Schäden auf dem Rasen verursachen. Hammer und Kugeln allerdings schon, erklärte Jerzy Lapinski.

Radek Jagielski

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