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Geht doch: Wolgast bezwingt Teterow

Geht doch: Wolgast bezwingt Teterow

Nach drei sieglosen Jahren haben die Handball-Senioren den Serienmeister mit 30:24 geschlagen

Wolgast Damit hatte niemand gerechnet. Das Heimspiel der Wolgaster Handballsenioren endete mit einer faustdicken Überraschung. Der WHV setzte sich gegen den favorisierten SV Einheit Teterow mit 30:24 durch und beendete damit eine fast dreijährige Flaute, in der die Peenestädter immer das Nachsehen hatten. Überraschend kamen auch die Niederlagen der beiden eigentlich favorisierten Nachwuchsteams des WHV.

Wolgaster HV – SV Einheit Teterow 30:24 (14:9). Noch ohne Sieg in der laufenden Saison, glaubte keiner im Wolgaster Lager daran, dass sich die Senioren gegen den Vorjahresmeister und aktuellen Spitzenreiter der Bezirksliga/Ost, SV Einheit Teterow, durchsetzen können. Doch von Anfang an bestimmten die Gastgeber das Geschehen auf der Platte. Sie behielten bis zum Schluss die Oberhand und gewannen völlig verdient mit 30:24. Spielertrainer Holger Dräger wollte nach dem spannenden Match niemanden aus seinem Team hervorheben: „Dieser Sieg war ein Ergebnis aller Akteure. Sie haben unsere Marschroute hervorragend umgesetzt.“

Vor dem Spiel hatte er gefordert, diszipliniert und sicher zu agieren, um den schnellen Teterowern wenig Gegenstöße zu erlauben. „Gerade dies gelang uns fast über die gesamte Spielzeit“, lobte Dräger. Zudem hatte Torwart Karsten Völz einen ganz besonders guten Tag erwischt, er entzauberte die Gäste mit vielen tollen Paraden.

Der Knackpunkt im Spiel war allerdings erst die 40. Minute. Teterow hatte sich nach klarer Wolgaster Führung bis auf einen Treffer (16:17) herangespielt und hoffte auf die Wende. Doch die Gastgeber bekamen die zweite Luft, versteckten sich nicht und übernahmen mit tollem Angriffsspiel wieder die Initiative und zogen auf 21:17 davon. Damit hatten die Teterower nicht gerechnet, sie ergaben sich ihrem Schicksal.

Die WHV-Spieler begannen konzentriert und befolgten die vorgegebene Marschroute. Die Deckung stand sehr sicher und im Angriff wurden tolle Tore herausgespielt. Vor allem Martin Riedel konnte sich immer wieder mit Treffern aus der zweiten Reihe auszeichnen. Dräger netzte gekonnt vom Kreis ein. Mit 14:9 wurden die Seiten gewechselt.

Teterow stellte die Abwehr um und deckte Riedel jetzt hautnah. Dies zeigte Wirkung bei den Wolgastern, es fehlten die einfachen Treffer. Dann war Teterow dran. Ein Ruck ging durchs Wolgaster Spiel.

Die Außenspieler Thomas Szostak und Steffen Pranke übernahmen Verantwortung, setzten sich oftmals in Szene und warfen tolle Tore. Teterow ergab sich und das Ende war riesengroßer Jubel über diesen schönen und vor allem unerwarteten Sieg.

WHV-Senioren: Völz, Belitz – Dräger 6, Lehmann, Riedel 9/3, Krüger 5, Nest 1, Pranke 5, Szostak 4, Weisener

Wolgaster HV –

HSV Waren 14:17 (7:7). Bei den B-Juniorinnen des WHV lief nicht viel zusammen. Im Angriff fehlte das nötige Zusammenspiel. Wenn sich doch gute Einwurfmöglichkeiten ergaben, wurden sie zu überhastet vergeben oder die gute Gästekeeperin stand „im Weg“. Mit viel Kampf gelang dann nach der Auftaktführung Mitte der zweiten Halbzeit eine 11:10-Führung. Ruhe brachte dies aber nicht. D ie Gäste siegten nicht unverdient.

B-Jugend WHV: Fleischer – Koch, Saß 1, Arndt, Flemming 1, Beer 2, Hartwig 5/2, Bartels 3, Reise 2/1

Wolgaster HV –

SG Grimmen/Loitz 8:15 (6:8). Weit von der Normalform entfernt, hatten die D-Juniorinnen des WHV gegen die SG keine Chance. Es fehlte bei allen Spielerinnen der Siegeswille. Einzig Neele Bringmeyer versuchte sich durchzusetzen, war aber immer auf sich allein gestellt.

D-Jugend WHV: Brandt, S. Rütz; Kruse, Kleemann 1, Bringmeyer 3, Ruge 3/1, Rätz, Schmidt, Schanze 1

Klaus-Dieter Mähl

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